[RF-1000] Ärger mit Druck, Heizbettscan, Z-Endanschlagsplatine gebrochen.

Diskutiere [RF-1000] Ärger mit Druck, Heizbettscan, Z-Endanschlagsplatine gebrochen. im Forum Conrad Renkforce im Bereich 3D-Drucker - Hallo liebe 3D-Drucker Community, seit nunmehr 1 Monat besitze ich einen Renkforce RF1000, leider bisher (fast) nur Ärger. Vielleicht kann mir...
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NDscham

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Hallo liebe 3D-Drucker Community,

seit nunmehr 1 Monat besitze ich einen Renkforce RF1000, leider bisher (fast) nur Ärger. Vielleicht kann mir jemand ein paar entsprechende Tipps geben, andernfalls sind da vielleicht auch interessante Erfahrungen für potentielle Käufer zu vermitteln, da es zu dem Gerät bisher keine nennenswerte Community gibt. Den Drucker habe ich bei Conrad als Bausatz gebaut und zusammen mit einem Physiker und einem Elektrotechniker ohne größere Probleme zusammengebaut.
Leider bin ich zur Zeit nur unglücklich darüber.

Zunächst zu ein paar Randinformationen: Ich verwende 1,75mm Filament (bisher habe ich 2 ABS und eine PLA-Spindel gekauft), weil nicht herauszubekommen war, ob der Renkforce auch 3mm-Filament verträgt. Nun kann ich sagen, die Antwort lautet "JA", vermutlich laufen dann viele Vorgänge besser (z.b. filament retraction vor Bewegungen).

Folgende Leidensgeschichte habe ich mit dem Gerät schon durchgemacht:

1) Die mitgelieferten Slic3r-Profile sind schlichtweg unbrauchbar, das Gerät wandert beim Druck förmlich über den Tisch. Ich habe die Geschwindigkeiten auf Minimalwerte um 10mm/s heruntergefahren.

2) Die Madenschraube zur Fixierung des Filamentvortriebsritzels auf der Motorwelle reichte, wie bereits anderswo beschrieben, nicht aus, die Welle drehte durch. Das Problem konnte ich durch Anschleifen der Welle beheben (zumindest vorerst), es ist jedoch penibel darauf zu achten, das Gewinde nicht zu überziehen, denn es geht schnell kaputt.

3) Ich habe leider einfach keine Möglichkeit gefunden, das PLA vernünftig auf der Platte zum Haften zu bringen, obwohl es oft als pflegeleichter als ABS beschrieben wird. Es klappte nur dann einigermaßen, wenn ich die Z-Position etwas abgesenkt habe, und das Filament dadurch "plattgestrichen" wurde. Dann passierte es aber leider oft, dass sich das Brim/Raft nach oben wölbte und sich ablöste.
Des Weiteren klebte ein bereits gedrucktes Filament oft beim zweiten Drüberfahren des Druckkopfes am Extruder fest und riss das Objekt förmlich auseinander!
ABS funktionierte augenscheinlich besser, haftete aber nur bei einer Heizbetttemperatureinstellung oberhalb von 120°C. In keinem Fall habe ich ein Ergebnis wie andere hier im Forum bekommen. Vielleicht liegt es am schmalen Filament (eben 1,75mm) oder dessen Qualität, aber ich habe aus verschiedenen Quellen gekauft, darunter auch hochwertiges Vellemann.

4) Nun kommt das gravierendste Problem: Der Z-scan bricht neuerdings immer wieder mit der folgenden Meldung ab, begleitet von einem hässlichen Kratzen des Extruders bis zur Ursprungsposition:

Code:
...
20:42:27.662 : moveZDownFast(): 647
20:42:33.885 : moveZDownFast(): 647
20:42:33.885 : Resend:1092
20:42:40.060 : moveZDownFast(): 650
20:42:40.060 : Resend:1094
20:42:46.922 : moveZDownFast(): 652
20:42:52.840 : moveZDownFast(): 652
20:42:57.768 : moveZDownFast(): 650
20:43:03.877 : moveZDownFast(): 648
20:43:10.516 : moveZDownFast(): 653
20:43:16.195 : moveZDownFast(): 653
20:43:22.113 : moveZDownFast(): 653
20:43:27.056 : moveZDownFast(): 652
20:43:38.755 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 3
20:43:47.733 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 2
20:43:57.756 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 1
20:44:06.471 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 0
20:44:10.727 : scanHeatBed(): the scan has been aborted

Bei näherer Betrachtung entpuppte sich die Endanschlagstasterplatine als gebrochen, ich fixierte sie mit einem untergeschobenen Stück Kunststoff und stellte die Schraube auf einen Anschlag ca. 0,2mm vor Berührung des Heizbetts durch den Extruder ein. Der anschließend durchgeführte Z-Scan brach wieder mit dem oben geschilderten Kratzen und der Fehlermeldung ab. Außerdem zerdrückte der Schraubenkopf der Anschlagsschraube den Taster und riss ihn beim danach lösen auseinander!
Nun habe ich den Taster wieder notdürftig geflickt (Multimetertest erfolgreich), werde ihn aber bald austauschen. Ein glatter Schraubenkopf hätte hier schon Abhilfe geschafft.

[EDIT:] Eine Nachstellung der Endanschlagsschraube auf ca 1mm (mehr als in Anleitung angegeben) erlaubte nun einen erfolgreichen Durchlauf.

Im momentanen Zustand kann ich vom Renkforce, anders als die c't, allen Interessenten ausgenommen den härtesten Bastlern nur abraten, obwohl die Hardware noch viel Potential hat.

Habt Ihr auch schon ähnliche Probleme gehabt und sogar schon gelöst? Bitte helft mir!

Viele Grüße und danke schonmal,
NDscham


PS.: Anbei noch ein paar Details zum Setup:
Code:
Drucker-Firmware: Repetier_0.91
Drucker-SW: Repetier-Host v0.95F
Slicer: Slic3r v.1.1.1.16
PLA: Extruder: 215°C  Heizbett: 85°C
ABS: Extruder: 230°C Heizbett 120°C
Steuerungs-PC: intel C2D 8400 3GHz, 4GB, Win7 x64 Pro
 
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Hallo liebe 3D-Drucker Community,

seit nunmehr 1 Monat besitze ich einen Renkforce RF1000, leider bisher (fast) nur Ärger. Vielleicht kann mir jemand ein paar entsprechende Tipps geben, andernfalls sind da vielleicht auch interessante Erfahrungen für potentielle Käufer zu vermitteln, da es zu dem Gerät bisher keine nennenswerte Community gibt. Den Drucker habe ich bei Conrad als Bausatz gebaut und zusammen mit einem Physiker und einem Elektrotechniker ohne größere Probleme zusammengebaut.
Leider bin ich zur Zeit nur unglücklich darüber.

Zunächst zu ein paar Randinformationen: Ich verwende 1,75mm Filament (bisher habe ich 2 ABS und eine PLA-Spindel gekauft), weil nicht herauszubekommen war, ob der Renkforce auch 3mm-Filament verträgt. Nun kann ich sagen, die Antwort lautet "JA", vermutlich laufen dann viele Vorgänge besser (z.b. filament retraction vor Bewegungen).

Folgende Leidensgeschichte habe ich mit dem Gerät schon durchgemacht:

1) Die mitgelieferten Slic3r-Profile sind schlichtweg unbrauchbar, das Gerät wandert beim Druck förmlich über den Tisch. Ich habe die Geschwindigkeiten auf Minimalwerte um 10mm/s heruntergefahren.

2) Die Madenschraube zur Fixierung des Filamentvortriebsritzels auf der Motorwelle reichte, wie bereits anderswo beschrieben, nicht aus, die Welle drehte durch. Das Problem konnte ich durch Anschleifen der Welle beheben (zumindest vorerst), es ist jedoch penibel darauf zu achten, das Gewinde nicht zu überziehen, denn es geht schnell kaputt.

3) Ich habe leider einfach keine Möglichkeit gefunden, das PLA vernünftig auf der Platte zum Haften zu bringen, obwohl es oft als pflegeleichter als ABS beschrieben wird. Es klappte nur dann einigermaßen, wenn ich die Z-Position etwas abgesenkt habe, und das Filament dadurch "plattgestrichen" wurde. Dann passierte es aber leider oft, dass sich das Brim/Raft nach oben wölbte und sich ablöste.
Des Weiteren klebte ein bereits gedrucktes Filament oft beim zweiten Drüberfahren des Druckkopfes am Extruder fest und riss das Objekt förmlich auseinander!
ABS funktionierte augenscheinlich besser, haftete aber nur bei einer Heizbetttemperatureinstellung oberhalb von 120°C. In keinem Fall habe ich ein Ergebnis wie andere hier im Forum bekommen. Vielleicht liegt es am schmalen Filament (eben 1,75mm) oder dessen Qualität, aber ich habe aus verschiedenen Quellen gekauft, darunter auch hochwertiges Vellemann.

4) Nun kommt das gravierendste Problem: Der Z-scan bricht neuerdings immer wieder mit der folgenden Meldung ab, begleitet von einem hässlichen Kratzen des Extruders bis zur Ursprungsposition:

Code:
...
20:42:27.662 : moveZDownFast(): 647
20:42:33.885 : moveZDownFast(): 647
20:42:33.885 : Resend:1092
20:42:40.060 : moveZDownFast(): 650
20:42:40.060 : Resend:1094
20:42:46.922 : moveZDownFast(): 652
20:42:52.840 : moveZDownFast(): 652
20:42:57.768 : moveZDownFast(): 650
20:43:03.877 : moveZDownFast(): 648
20:43:10.516 : moveZDownFast(): 653
20:43:16.195 : moveZDownFast(): 653
20:43:22.113 : moveZDownFast(): 653
20:43:27.056 : moveZDownFast(): 652
20:43:38.755 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 3
20:43:47.733 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 2
20:43:57.756 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 1
20:44:06.471 : moveZDownSlow(): the z position delta went out of range, retries = 0
20:44:10.727 : scanHeatBed(): the scan has been aborted

Bei näherer Betrachtung entpuppte sich die Endanschlagstasterplatine als gebrochen, ich fixierte sie mit einem untergeschobenen Stück Kunststoff und stellte die Schraube auf einen Anschlag ca. 0,2mm vor Berührung des Heizbetts durch den Extruder ein. Der anschließend durchgeführte Z-Scan brach wieder mit dem oben geschilderten Kratzen und der Fehlermeldung ab. Außerdem zerdrückte der Schraubenkopf der Anschlagsschraube den Taster und riss ihn beim danach lösen auseinander!
Nun habe ich den Taster wieder notdürftig geflickt (Multimetertest erfolgreich), werde ihn aber bald austauschen. Ein glatter Schraubenkopf hätte hier schon Abhilfe geschafft.

Im momentanen Zustand kann ich vom Renkforce, anders als die c't, allen Interessenten ausgenommen den härtesten Bastlern nur abraten, obwohl die Hardware noch viel Potential hat.

Habt Ihr auch schon ähnliche Probleme gehabt und sogar schon gelöst? Bitte helft mir!

Viele Grüße und danke schonmal,
NDscham


PS.: Anbei noch ein paar Details zum Setup:
Code:
Drucker-Firmware: Repetier_0.91
Drucker-SW: Repetier-Host v0.95F
Slicer: Slic3r v.1.1.1.16
PLA: Extruder: 215°C Heizbett: 85°C
ABS: Extruder: 230°C Heizbett 120°C
Steuerungs-PC: intel C2D 8400 3GHz, 4GB, Win7 x64 Pro

Hi NDscham,

Da hat sich ja einiges angesammelt, na dann wollen wir doch mal.... :)

Durchmesser
Ich glaube hier arbeiten alle mit 3mm Filament. 3mm wurde ursprünlich als Filamentdurchmesser für den RF1000 genannt, heute findet man keinen Hinweis mehr darauf. Aber auch keinen ausdrücklichen Hinweis, dass beide Durchmesser gehen. Mich wundert das, denn andere Extruder werden immer nur für genau einen Durchmesser angeboten. Wenn du das 1.75er mit den Conrad-Profilen verwendest, musst du natürlich den Filamentdurchmesser im Slic2r korrigeren. Man sollte ihn ja ohnehin nachmessen und den tatsächlichen Wert eintragen.

Rappeln
Dass dein Drucker so rappelt, verstehe ich nicht. Hast du mal geschaut, ob die Profile im Downloadbereich das Problem auch haben? Rappeln liegt nicht an der Geschwindigkeit, sondern an der zu hohen Beschleunigung. Im Slic3r findest du unter Printer Setting den Start G-Code. Das sollten die folgenden Zeilen vorkommen:
; Acc printing
M201 X6000 Y6000 Z500
; Acc travel
M202 X6000 Y6000 Z500
Damit wird die Beschleunigung begrenzt. WIr haben festgestellt, dass die Y6000 immer noch zu hoch sind, in bestimmten Situationen gibt es Schrittverluste. Ich verwende daher Y4000. (Ob der Z-Wert noch dem Original entspricht, weiß ich jetzt nicht mehr.)

Haftung
PLA hält auf dem Keramikbett nicht. Es wird mit verschiedenen Beschichtungen experimentiert. Der Klassiker ist das Scotch Bluetape, ein Malerkrep, das eigentlich nur in den USA zu kaufen ist. Es wird mitlerweise hier in online shops angeboten. Ich habe aber auch mit Tesa 4840 gute Ergebnisse erzielt. Seit zwei Tagen experimentiere ich auch mit Haarspray. Auch das funktioniert. Ein Objekt mit großer Auflagefläche habe ich von dem Bluetape nicht mehr abbekommen, ich musste es zerstören. Mit dem Haarspray hat es sich quasi von selbst gelöst, sobald die Platte abgekühlt war. Ich starte den Druck immer mit 70°C und arbeite dann weiter mit 60°C.
Bei ABS geht es auf dem Keramikbett, Haarspray und Bluetape habe ich noch nicht für ABS benutzt. Das Tesa verträgt die hohe Temperatur nicht. Kapton Band ist perfekt. Ich habesogar noch höhere Temperaturen benutzt als du: 140...160°C.

Wenn der Extruder das Teil wegstößt ist das nur eine Folgeerscheinung. Wenn das Teil richtig haftet und sich nicht hochbiegt, kann das nicht passieren. Das gedrucktes Material regelrecht an der Düse kleben beleibt, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Ich vermute es sah nur so aus.

RItzel
Ich hatte keine Lust auf das Theater und habe die Ritzel mit Loctite 648 verklebt. Das ist vermutlich keine besonders gute Empfehlung, die Demontage dürfte schwierig werden. Bisher habe ich es nicht bereut. Was ich eher empfehlen kann, ist die Teile ordentlich zu entfetten. Bei mir kam da eine Menge Dreck raus. Das Aufrauhen mit Schleifpapier ist eine gute Idee.

Z-Endschalter
Tja, das Thema kam schon öffter. Es ist vermutlich nicht mehr nachvollziehbar, ob die Platiine nicht doch schon vorher mal einen Knacks bekommen hat. Bei einem Fehler im Kabel würde der Schalter auch nicht mehr auslösen, es ist leider ein Schließer und kein Öffner. Es gab auch mal ein Problem mit dem Schraubenschlitz, ich habe mir daher eine Schraube oben abgeschliffen. Aber prinzipiell funktioniert der Z-Schalter schon. Bei mir jedenfalls tut er das. Beim Einmessen nehme ich das Filament heraus (entgegen der Anleitung) und das funktioniert immer zuverlässig.
Falls die Schalterplatine soweit noch OK ist kannst du sie anders herum einbauen, also das zweite Loch zum Befestigen benutzen.

so long
 
Trooper

Trooper

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Na dann noch meinen Senf:

Filamentdurchmesser:
Ja, C schweigt sich zu dem Thema aus, in den Videos die ich gesehn hab nehmen die 3mm. Ich werd trotzdem mal 1,75er von Pearl testen.

Rappeln:
Ja, das macht der ordentlich. Bewegt hat er sich bei mir aber noch nicht - will heißen, er steht noch am selben Fleck obwohl er ziemlich schaukelt.
Die Beschleunigungswerte hab ich dann auch in Slicer von 6000 auf 4000 runtergesetzt, bei Travel bin ich noch bei 5000. Jetzt rappelt es weniger.
Z hab ich bei 1000 belassen.

Haftung von PLA:
Ja, bei mir haftet es normalerweise sehr gut auf dem Bett. Habe das RepRap 3mm PLA von C gekauft.
Das mit der Z-Kalibrierung hab ich zuerst mal sein gelassen, weils halt dauernd abgebrochen ist. Abstand Düse-Druckbett gemessen und dann in Slicer den gewünschten Offset eingegeben.
Dann drucke ich die erste Schicht mit 0.3mm Stärke, das hat sich bisher als sehr gut erwiesen. Als Brim nehme ich 5-8mm größe, je nach Objekt.
Druckbett ist bei mir 65/60° (bei mehr hab ich das Gefühl es haftet schlechter). Was man noch machen kann ist für die erste Lage den Filamentvorschub etwas erhöhen.
Ich hatte letztens Füße von einer großen Lego-Figur. Da hat man wenig Fläche die haftet, weil die Füße ja innen hohl sind. Hab einfach nach ein paar cm Druckhöhe das Objekt mit nem breiten Streifen Tesa fixiert :p Gut, das der Drucker die Pause-Taste hat :)
Im Normalfall ist das bei mir aber nicht nötig, da haftet das PLA so gut, das ich damit die Druckplatte hochheben kann.
Und bevor ichs vergesse, ich säubere vor jedem Druck die Platte mit "Bref Power Fettlöser" (jede andere Marke geht sicher auch) !

Ritzel:
Bei mir dreht nix durch und angeschliffen hab ich auch nix. Wenn was durchdreht ist es manchmal das Ritzel, das das Filament abschabt. Weiß jetzt nicht ob ich das mit Locktite versehn hab, na so wies in der Anleitung stand hab ich das.
Aber wenn eure Ritzel auf der Welle durchdrehen geht doch mechanisch was viel zu schwer, da muß woanders der Fehler sein.

Z-Endschalter:
Schraube verlängern, die dabei war, war zu kurz.
Ja, er muß sich etwas verbiegen lassen, da durch Z-kompensation ja das Bett etwas höher als "null" gefahren wird.
Macht man also eine Halterung wo der Schalter nicht weg kann wird der Drucker den im wahrsten sinne des Wortes platt machen.
Daher auch den Abstand Düse Druckbett so 0.5mm einstellen, mehr wird einfach nicht förderlich für den Schalter werden.

Z-Kalibrierung:
Wie gesagt zuerst hab ich das gelassen und alles mechanisch so gut wie möglich eingestellt. Den Rest hab ich über slicher gemacht.
Dann hab ich letztens einfach mal das Filament zurückgefahren, die Düse schön sauber gewischt und weil ich dann zu faul war 5min zu warten das ganze mit kalter Platte kalibriert.
Es ging einwandfrei :D
Ich bin mir nicht sicher, ob die Platte sooo viel andere Maße bei 100° hat als bei 20°. Drucken tu ich eh bei 60°
 
D

Digibike

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Hi!

Das mit dem Haarspray sagte ich ja ganz am Anfang im Ursprungstreat ja schon - aber unbedingt das billige von Aldi & Co. nehmen - bloss kein Marken Zeug
a´la 3Wetter Taft oder so - womöglich noch mit Volumen - da schaukelt das Zeug nur der Düse hinterher und man hat ne ziemlich lange und äußerst bewegliche
Schlange auf dem Druckbett... ;)
Aber unbedingt drauf achten, daß man das Zeug nicht in die Mechanik bekommt - Klebt nämlich wirklich gut! Nicht drauf halten bzw. zielen wird nix werden, da der
Sprühnebel sehr fein ist...! Ich hab dafür Harzfreies Nähmaschinenöl und einen Lappen - einfach vorher die Mechanik benetzen (sprich leicht öliges Tuch über die
Mechanischen Teile ziehen), dann hat nix anderes ne chance, daran zu haften... Dann ist´s auch nicht so schlimm, wenn man mal versehentlich doch etwas
zuviel gesprayed hat bzw. nicht ganz so genau gezielt hat...

PLA verwende ich mittlerweile für die ersten 2 Layer 57 und den Rest 52 Grad, soweit ich mich noch erinner - änder da grad nicht mehr viel, da es eigentlich
Perfekt paßt! 1.ter Layer 0.2 mm und alles ist super - zumindest bin ich zufrieden und das ist ja eigentlich das, was zählt.. ;)

Gruß, Digibike
 
georg-a

georg-a

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Hi NDscham

Ich kann den Ärger verstehen, der RF1000 ähnelt in vielen Dingen einer Banane, die Reifung des Produktes findet beim Kunden statt. Ich habe ein Fertiggerät gekauft und relativ rasch Erfolg gehabt. Durch vorsichtiges Herantasten wurden die Probleme gelöst. Mittlerweile arbeitet das Ding zu meiner Zufriedenheit. Allerdings wurden mehrere Modifikationen gemacht.
S. Modifikation Filamentzufuhr bzw. Modifikation Extruderwagen. Es stimmt wohl auch, dass die Qualität der XYZ Endschalter nicht mit der übrigen Robustheit der Konstruktion mithält.
Ich arbeite nur mit 3mm Filament, 1.75mm Filament passt zwar hinein, wird aber durch das Ritzel bzw. die Andruckrolle nicht optimal transportiert. ( Mach mal mit einem Filzstift ein paar Marken am Andruckkugellager und beobachte die Bewegungen, gibt es Raspel am Ritzel ?) Generell ist es besser auf allen drei Achsen mit einer geringeren Beschleunigung zu arbeiten. Das gilt auch für die Arbeitsgeschwindigkeit.
Der Druck dauert dann länger die Qualität ist aber nach wenigen Versuchen meist gut bis sehr gut.
Ich verwende für meine Konstruktionen Rhino 4.0 exportiere das stl File in Cura ( setze vorher alle Parameter in Cura ), importiere die G-Code Datei direkt in Repetier-Host und drucke von dort über USB Kabel. Damit kann ich den Druck noch manuell verändern ( Temperatur des Extruders, Heizbetts Speed etc. Cura macht das Sliceing wesentlich sicherer und schneller als Slic3er. Cura kann aber nicht direkt drucken. Extruder für PLA 205°C, Bett 60°C nachher 50°C.
Ich verarbeite derzeit nur PLA ( seit 8 Wochen ), ich habe mein Druckbett ( Keramikplatte ) mit Kapton ( Polyimid ) beklebt. Wische vor dem Druck die Oberfläche mit Nitro ab. Ich setze meist ein Brim gelegentlich ein Raft ( wird sehr gross ). Die Haftung ist meistens sehr gut. Wenn nicht, wird das Objekt in Cura gedreht bis es drucktechnisch optimal liegt. Suppports werden je nach Objekt gesetzt. siehe in diesem Forum : Arbeitsmuster.
Die Maschine arbeitet derzeit täglich viele Stunden.

Nur keine Verzweiflung, es kommt schon gut
 
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RAU

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Das mit dem Haarspray sagte ich ja ganz am Anfang im Ursprungstreat ja schon - aber unbedingt das billige von Aldi & Co. nehmen - bloss kein Marken Zeug
a´la 3Wetter Taft oder so - womöglich noch mit Volumen - da schaukelt das Zeug nur der Düse hinterher und man hat ne ziemlich lange und äußerst bewegliche
Schlange auf dem Druckbett... ;)
Aber unbedingt drauf achten, daß man das Zeug nicht in die Mechanik bekommt - Klebt nämlich wirklich gut! Nicht drauf halten bzw. zielen wird nix werden, da der
Sprühnebel sehr fein ist...! Ich hab dafür Harzfreies Nähmaschinenöl und einen Lappen - einfach vorher die Mechanik benetzen (sprich leicht öliges Tuch über die
Mechanischen Teile ziehen), dann hat nix anderes ne chance, daran zu haften... Dann ist´s auch nicht so schlimm, wenn man mal versehentlich doch etwas
zuviel gesprayed hat bzw. nicht ganz so genau gezielt hat...
...
Gruß, Digibike

Genau, von Aldi ;)
Ich nehme das Druckbett heraus bevor ich es einsprühe. Dann kann es auch im Keller trocknen, den Gestank kann ich nämlich gar nicht ab...

...
Haftung von PLA:
Ja, bei mir haftet es normalerweise sehr gut auf dem Bett. Habe das RepRap 3mm PLA von C gekauft.
Das mit der Z-Kalibrierung hab ich zuerst mal sein gelassen, weils halt dauernd abgebrochen ist. Abstand Düse-Druckbett gemessen und dann in Slicer den gewünschten Offset eingegeben.
Dann drucke ich die erste Schicht mit 0.3mm Stärke, das hat sich bisher als sehr gut erwiesen. Als Brim nehme ich 5-8mm größe, je nach Objekt.
Druckbett ist bei mir 65/60° (bei mehr hab ich das Gefühl es haftet schlechter). Was man noch machen kann ist für die erste Lage den Filamentvorschub etwas erhöhen.
Ich hatte letztens Füße von einer großen Lego-Figur. Da hat man wenig Fläche die haftet, weil die Füße ja innen hohl sind. Hab einfach nach ein paar cm Druckhöhe das Objekt mit nem breiten Streifen Tesa fixiert :p Gut, das der Drucker die Pause-Taste hat :)
Im Normalfall ist das bei mir aber nicht nötig, da haftet das PLA so gut, das ich damit die Druckplatte hochheben kann.
Und bevor ichs vergesse, ich säubere vor jedem Druck die Platte mit "Bref Power Fettlöser" (jede andere Marke geht sicher auch) !
...
Wow, da bin ich weit von entfernt. Ich konnte gar nicht erst drucken, weil die Fäden der ersten Lage nur hinter dem Extruder hergezogen wurden und gar nicht liegen blieben. Ich habe das Bett immer mit Waschbenzin gereinigt, ob es daran liegt?
 
Trooper

Trooper

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Also wenn das Filament hinter dem Extruder hergezogen werden würd ich sagen, der Abstand ist zu groß, oder es kommt zu wenig Filament.
Bei meinen ersten versuchen glichen die ersten Lagen einem Sieb, man konnte durchschauen zwischen den Fäden. Dann hab ich die Höhe der Düse "vermessen":
Düse einfach übers Druckbett platzieren und dann Papier von so einem Abreißblock dazwischen getan. Ich glaub ich kam auf 6 Blätter.
1 Blatt = 0.1mm also bei Slic3r den Offset auf 0.4 eingestellt und damit war das Problem erledigt.
Wie gesagt nehm ich 0.3mm für die erste Lage bei 0.1 hatte ich nur dünne Fädchen 0.2 geht, mit 0.3 bin ich zufrieden.

Waschbenzin sollte auch entfettend wirken, ich glaube nicht, das es daran liegt.
 
R

RAU

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Es hat wirklich nicht gehaftet. Ich denke mal über das Stadium mit falscher Höheneinstellung bin ich so langsam hinaus. :)
 
georg-a

georg-a

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Hi Freaks
Die Probleme der Haftung und der Z-Kalibration scheinen mir sehr wichtig wenn man mit dem RF1000 gute Resultate erreichen will. Eine Grundbedingung ist der konstante Abstand zwischen Düse und Heizbett ( Arbeitsplatte ). Elektromechanisch wird der Abstand durch den Z-Endschalter ( Schaltpunkt ) und der Düsenspitze vorgegeben.(Grundabstand <= 1mm gemäss Bauanleitung )
Bei der Z-Kalibration wird die Arbeitsplatte in einem Raster von ca. 20mm jeweils an die Düsenspitze herangeführt bis sie berührt und dann wieder abgesenkt um dann den nächsten Punkt anzusteuern. Dabei ist es wichtig, dass die Arbeitsplatte sauber aufliegt , warm ist, aber aus der Düse kein Kunststoff ausgeflossen ist d.h. die Düsenspitze muss unten völlig sauber sein.
Eine warme Arbeitsplatte hat eine andere Geometrie als eine kalte Platte ( sie dehnt sich aus ), mit einer kalten Platte erhält man keine korrekte Kalibration. Das geschieht auch wenn noch Kunststoffreste unten an der Düse kleben. Wenn der Abstand dann beim Drucken zu gross ist, legt der Drucker die erste und zweite usw. Lage in die Luft. Die Haftung ist am Ar...sch.
Wenn der Grundabstand stimmt wird das System die erste Tour rund um den Brim in einem sich langsam annähernden Strich-Punkt Muster drucken um langsam in eine durchgehende Linie überzugehen. Der Grundabstand ist automatisch eingestellt. Das Messsystem mittels der DMS Balken ist genial.
Für den Druck von PLA Filamenten verwende ich eine 200mm breite Kaptonfolie welche ich auf die gereinigte Arbeitsplatte klebe. ( nicht ganz so einfach )
Die Folie wird Nitroverdünner bzw. Pinselreiniger abgewischt. Falls der Druck ein grösseres Objekt auf kleinen Füssen enthält, verwende ich immer ein Brim oder ein Raft.
Beim Einsatz von kleinflächigen Supporten welche schwere hohe Objekte stützen, setze ich einen kleinen Trick ein. Sobald der Support gedruckt ist und das grosse Objekt gedruckt wird, halte ich den Druck an und tropfe zwischen Support und Basis zwei bis drei Tropfen Araldit Rapid. Das Araldit hält nicht am dem Kapton aber es stabilisiert den kleinen Support sehr wohl für die Länge des Druckes. Das Araldit lässt sich hinterher problemlos entfernen. So habe ich viele kritische Objekte drucken können welche ohne diesen Trick von der Düsenspitze heruntergerissen worden wären. Ein löslösen eines ganzen Druckes von der Arbeitsplatte habe ich seit langem nicht mehr erlebt. Im Gegenteil, gelegentlich muss ich vorsichtig mit einem Malerspachtel ( Talens No. 3010 ) den Rand unterfahren und vorsichtig loslösen oder sogar etwas Kältespray einsetzen.
 
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RAU

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Sehr gute Beschreibung und ich stimme voll zu. Auch die Kalibrierung über Dehnungsmessstreifen finde ich super, allerdings habe ich nicht den Effekt, dass anschließend die Höhe immer gleich ist. Bei der Einmessung werden wohl die relativen Höhenunterschiede richtig abgelegt, aber offenbar immer mit einem leicht abweichenden (zufälligen) Absolutwert. Das heißt, wenn ich neu eingemessen habe (z.B. wegen geänderter Betttemperatur) stelle ich die Z-Kompensation im Start G-Code immer erst wieder auf Null. Beim ersten Druck stelle ich die Höhe mit den Tasten während des Skirts ein. Das schreibe ich dann wieder in den G-Code. Mal ist der Wert 50, mal 200, es sind also ziemlich große Abweichungen. Danach, bis zur Nächsten Einmessung oder anderen Änderungen, bleibt dann alles stabil. (Was übrigens auch total super ist, bei meinem vorherigen Drucker musste ich vor jedem Druck das Bett mit Rändelschrauben einstellen.)

Mit PLA auf Kapton habe ich auch nur mittelmäßige Resultate erzielt, schon viel besser als ganz ohne, aber längst nicht so gut wie mit Haarspray oder den Krepp Bändern. Vielleicht liegt es bei mir einfach am PLA. Ich werde auch mal ein anderes Entfettungsmittel benutzen, habe jetzt aber gerade den Haarspray drauf, die Frisur muss erst noch eine Weile halten ;)

so long
 
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Digibike

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Hi Rau!

Hast du zufällig auch den Drucker von Pearl vorher gehabt? Hab die Teile aus Australien bekommen und verbaut, Gerät in Betrieb genommen und gaaaanz schnell wieder
vom Netz genommen. Filament Laden mit 210 Grad super, aber hört nicht mehr auf zu heizen...! Bin dann auf Kalibrieren, weil ich dachte, da heizt der nicht - fehlanzeige!
Der Extruder lief wie ein wildgewordener Indianer die Kalibrierpunkte an und gab alle 2 cm ein Rauchwölckchen von sich, mit steigender Intensität...
Da hab ich den Stecker gezogen. So wie es aussieht, hat es damals die Endstufe zerschossen - und genial wie die Chinesen nun mal sind, geht die Endstufe dann nicht
auf aus für Kaputt und fertig, sondern auf volle Leistung, egal was die Regelelektronik meldet... Weil die Temperatur zeigt er korrekt an - waren über 300 Grad am Schluß...
Unglaublich! Und ich hatte den unbeaufsichtigt 8 h am laufen - lief ja Monate ohne Probleme und Störungen... Der hätte mir die Bude in Schutt und Asche legen können...!
Wahnsinn!
Die Dinger sind ganz offensichtlich nicht ohne - zumindest nicht unbeaufsichtigt und unter gar keinen Umständen ohne Rauchmelder...!
Da ist die Elektronik beim Renkforce um Welten durchdachter! Im zweifel tut er halt gar nix mehr...
Stell mir grad vor, wie das aussehen würde, wenn ein Auto so konzipiert wäre: Störung tritt auf, Motor geht auf Vollgas und das Getriebe wird auf Stufe D blockiert. Halleluja...!
Da hilft nur noch Sicherung ziehen, weil Schlüssel läßt sich ja nur in N und P abziehen... ;)

Sowas kanns doch nicht geben...!

Gruß, ein geschockter Digibike
 
R

RAU

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Ich hatte vor dem Renkforce keinen Drucker von Pearl, sondern einen Makerbot Replicator mit Dual Extruder. Der hatte etwas andere Probleme, die waren aber ebenso zu nichts zu gebrauchen ;)

Übrigens, ich habe Steckdosenschalter am Wasserkocher und der Kaffeemaschine, an der Stereoanlage und am Fernseher, an sämtlichen Ladegeräten und am Computer. Glaub mir, ich würde nie nie nie niemals jemals einen 3D-Drucker unbaeaufsichtigt laufen lassen, während ich mich schlafen lege. Nicht mal einen gut eingestellten Renkforce!
 
N

NDscham

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Hallo Leute,

vielen, vielen Dank für das überaus fruchtbare Feedback.

Ich habe nun das Scotch/3M 2090 Blue Tape in 48mm Breite geordert (ca. 15€ - wahnsinnig, wer damit seine Fensterrahmen abklebt!), benutzt Ihr das auch für ABS und wenn ja, bei welchem Temperaturen? Ich würde die Streifen mit minimaler Naht aufkleben und danach natürlich noch nen Z-Scan durchführen. Oder wäre ein überlappendes Auftragen besser (Hab ich auch irgendwo gelesen)?

Ad Filamentdurchmesser:
Ich habe dieses bestellt, offenbar hat man damit bereits positive Erfahrungen gemacht. Da es auch steifer ist, überlege ich mir eine Overhead-Rollenhalterung über dem Drucker anzubringen, wie von manchen hier bereits durchgeführt.

Der Tipp mit den Beschleunigungen im G-Code ist auch sehr interessant, heute abend werde ich das mal durchprobieren. Vielleicht kann der Renkforce damit dann endlich sein Potential unter Beweis stellen... ;)

Ich melde mich dann bald (hoffentlich mit guten Ergebnissen) wieder!

Bis dann & viele Grüße,
NDscham
 
R

RAU

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Ich habe oben das Tesa 4840 erwähnt. Das hat bei einigen PLA drucken zwar gut funktioniert, aber kauft es nicht. Es hält den hohen Temperaturen nicht stand (daher für ABS ohnehin nicht geeignet) und ich habe nun auch schon beim PLA Drucken in der ersten Lage deshalb Probleme gesehen. Das Band wurde so weich, dass sich das PLA nicht mehr sauber auf dem Bett ablegen ließ.

Dafür habe ich mal einfaches billiges Malerkrepp benutzt, dieses billige Zeug, dass sich beim durchreißen wie Papier anfühlt. Es funktionierte mit PLA zu meiner Überraschung tadellos! Hier...
http://3d-drucker-community.de/foru...mierungen-am-renkforce-rf1000?p=4272#post4272
... hatte Tim auch schon das gleiche geschrieben.

so long
 
D

Digibike

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Ist aber mal wieder keine gute Werbung für die "Etablierten"...
Haarspray von der Marke mit dem großen A, schlägt 3 Wetter Taft und Co., billig Malerkrepp schlägt Tesa Krepp...
Klaro, ich weiß - bei Ihrem eigentlichen Einsatzgebiet dürfte es wohl umgekehrt sein... War nur eine nicht ganz
ernst gemeinte Feststellung... ;)
Aber nichts desto trotz mit ernsthaftem Hintergrund... Schließlich bewahrt es vor Fehlkäufen...

Gruß, Digibike
 
N

NDscham

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Liebe Community,

hier das versprochene Update:

Nach Bekleben des Heizbetts mit Scotch BlueTape und Einsetzen des 3mm-Filaments von "NuNus" (Amazon) erste Erfolgserlebnisse mit ABS! Das Filament haftet bei derzeit 100°C eingestellter Heizbetttemperatur derart gut, dass wir sogar auf ein Brim verzichten konnten. Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen hilfreichen Tipps!

Ich hänge nachher ein paar Bilder der Ergebnisse an.

Folgende Probleme zeichneten sich jetzt aber ab:
  • Die Filamentzufuhr von der seitlich angebrachten Rolle ist für 3mm Filament unbefriedigend - hier versuche ich es mit einem der im Forum präsentierten Vorschläge der obig gelagerten Montage.
  • Das 2. Problem hängt vermutlich damit direkt zusammen: Beim Einschieben des Filaments in den Druckkopf wird am Extruderrand Material abgeschabt, nach einem Umlagern des Gegenhalterads nach unten wird das Filament nun darüber am Rand der Bohrung durch den L-förmigen Alublock für die Filamentdurchführung abgeraspelt. Vielleicht hilft hier ein Entgraten oder die Anbringung eines zweiten Gegenhalterads oberhalb des Filamentvorschubritzels. Was meint Ihr?


Viele Grüße von der 3D-Front,
NDscham
 
D

Digibike

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Hi!

Also, nachdem ich das Filament direkt über dem Extruder postiert haben, sind keine Lücken mehr im Druck und die Lagen Sehr gleichmäßig.
Aufgrund dessen, daß die Filamentrolle auch Kugelgelagert gelagert ist und praktisch so gut wie kein Widerstand beim Abwickeln für den Extruder
ist, konnte ich fast vollständig auf Anpressdruck am Extruder verzichten - hat nur minimale Anlage, gerade so, daß er nicht durchrutscht.
Ergebnis: Keinerlei Späne mehr, sauber Lagen und störungsfreie Drucke - und keine gebrochenen PLA-Filamente mehr...

Von daher würd ich, wenn du eh nach oben verlagerst, erstmal beobachten, ob das Problem danach überhaupt noch relevant ist, bevor du dir
darüber einen Kopf machst - meine Erfahrung war und ist, daß die Lösung des einen Problems die anderen gleich mit erschlägt...
Und wozu dann noch einen Kopf machen, wenn´s vermutlich danach sowieso nicht mehr existiert... ? ;)

Gruß, Digibike
 
N

NDscham

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Hallo Digibike,
mir ist jetzt noch die Idee gekommen, das Filament an einer Schnur wie ein Zirkustrapez an der Decke aufzuhängen. Durch Gummibänder von den Trapezenden zum Druckergehäuse wird ein Pendeln verhindert.

Nun hat sich das nächste Problem manifestiert: Auch das Ritzel des y-Antriebs schlupft auf der Welle. :mad::mad::mad:
Nun werde ich die Wellen von x- und y-Antrieb wie beim Filamentmotor abkanten, sodass die Madenschraube durch das Verkanten mechanisch sperrt und nicht durch reinen Anpressdruck - was haben sich die Renkforce-Ingenieure nur bei dieser Lösung gedacht?! :confused:

Der Drucker bleibt eine Bastelkiste, da beißt die Maus keinen Faden ab. Durchaus schweift mein Blick dann neidisch in die Ultimaker/Makerbot-Ecke, wo ansehnliche Ergebnisse auch ohne großen Initialaufwand produziert werden...
 
D

Digibike

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Hmmh! Hab keine Probleme damit - obwohl alle ohne kanten der Welle... Und der druckt schon sehr fleißig - also mein guter alter Pearl Freeskulpt läuft
nun wieder, aber so robust und zuverlässig wäre ein Traum...
Also ich hab mittlerweile ein sehr inniges Verhältnis zu meinem Renkforce... Auch wenn nicht alles von anfang an Perfekt war... Träume wie gesagt
noch von nem 2. Extruder, damit ich PVA-Stützstrukturen mit drucken kann - dann kommt das gute Stück der Perfektion schon sehr nahe...

Gruß, Digibike
 
Trooper

Trooper

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Hmm, bei mir dreht sich auch nix durch. Bei den Großen Ritzeln für X, y und Z waren doch immer 2x Madenschrauben fest zu ziehen. Nur beim Extruder Ritzel gabs nur 1.
Ihr habt nich zufällig noch Madenschrauben übrig behalten ?
 

[RF-1000] Ärger mit Druck, Heizbettscan, Z-Endanschlagsplatine gebrochen. - Ähnliche Themen

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