Aufbau Heizbett

Diskutiere Aufbau Heizbett im Forum Drucken Allgemein im Bereich 3D-Drucken - Hallo Ich möchte mir ein Heizbett ( nur für PLA zur besseren Haftung ) für meinen Drucker bauen und habe bis jetzt folgende Materialien...
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kopterfan

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Hallo
Ich möchte mir ein Heizbett ( nur für PLA zur besseren Haftung ) für meinen Drucker bauen und habe bis jetzt folgende Materialien
Borosilikatglass ca. 200 x 214
MK2B Heatbed 214 x 214
Netzteil

jetzt lese ich immer von Aluplatte als Heizbett untergrund platte kann ich da nicht auch einfach sperrholz nehmen ?
 
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Hallo kopterfan,

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horst.w

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??? wo hast Du da was gelesen ???

Jetzt erzähl erst ein mal, welchen Drucker Du hast und wie das Druckbett aufgebaut ist. Ein paar Fotos wären auch nicht schlecht.
Und Sperrholz ? das habe ich ja noch nie gehört. Wo wolltest Du das hin nageln?

Wenn du ausführlichste Infos zu heizbaren Druckbetten haben willst, musst Du hier lesen :http://forums.reprap.org/list.php?334
 
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kopterfan

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habe den Pollin Daycom 3DP-100 und die Idee kam von hier http://www.ebay.de/itm/131941002641?_trksid=p2060353.m1438.l2649&ssPageName=STRK:MEBIDX:IT

rein theoretisch ( kannst ja verbessern wenn ich falsch liege ) dient die Aluplatte ja nur als verstärkung und zur befestigung .

also alte Aludruckplatte ausgebaut ( ist nur 160x160 groß ) dann neue Aluplatte oder anderes Material ; MK2B Heatbed und zum schluß das Borosilikatglass fertig

hat schon jemand gemacht https://www.youtube.com/watch?v=p0hlE1C_7Uk

deshalb die Frage muß es unbedingt Alu sein ?
 
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horst.w

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Wir reden aneinander vorbei!
Zum eBay-Link, da siehst Du auf dem 3. Bild ahnungsweise, wie die Holzplatte eingesetzt werden soll, nämlich als Grundplatte und die hat weniger mit dem Heizbett zu tun, als dass sie die ganze Chose zu tragen hat.

Aluplatten kannst du da "unten" durchaus verbauen, aber das ist wohl Verschwendung, eine abgewinkelte Stahlplatte oder meinetwegen auch die MDF-Platte tuts, muss man ausprobieren. Denn auch da unten wirkt sich Strahlungswärme aus und könnte u.U. für Verzug oder Geschmortes sorgen.

Aluplatten werden im Allgemeinen als Druckbett verwendet, also als oberste Schicht, quasi statt Deiner Glasplatte. Und da man darauf nur sehr bedingt direkt drucken kann, werden "Haftverstärker" aufgebracht, von Leimmischungen über Haarspray zu hin allerlei unterschiedlicher Tapes und für mich am Sinnvollsten, einer Dauerdruckplatte, die auch aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen und von nahezu kostenlos bis sehr teuer gehen können.
UNTER diese Aluplatte (Glasplatte) wird die eigentliche Heizmatte geklebt, normalerweise sind die ab Werk schon mit einer Klebeschicht á là M3 beschichtet. Man hat also beim Aufbringen meist nur 1 Wurf!
Ob Glas oder Alu, normalerweise sind diese Platten an den äußersten Ecken gebohrt. In der Bohrung stecken lange Schrauben und mit starken Federn als Abstandshalter gehen diese dann durch die Grundplatte durch; von unten dann eine Rändelmutter gegen geschraubt, ergibt das die Möglichkeit die Höhe des Druckbetts oben zu regulieren. Die Obere Platte steht also sozusagen auf Feder-Stelzen.
Nur als Hinweis, diese Aludruckbetten sollten absolut plan sein, mit dem Aufheizen verziehen sie sich schon von alleine, das reicht für genügend Ärger mit den Dingern.

Diese Grundplatte ruht auf den Auslegern, die mit der Mechanik der Z-Achse verbunden sind.
Bei Druckern, die eine X / Y-bewegten Drucktisch haben, sieht das alles ein bisschen anders aus, aber das Prinzip ist das Gleiche.

Es gibt aber auch Leute, die Glasplatten als Druckunterlage auf ein vorhandenes Druckbett legen und fest clipsen, meist Ikea-Spiegelfliesen, aber das ist dann eher ein Ersatz für Beschichtungen, die ihrerseits wieder leicht beschichtet werden müssen. Vorteil einer solchen zusätzlichen Platte: man kann sie direkt nach dem Druck heraus nehmen zum Abkühlen und mit einer 2. Platte sofort weiter drucken. Bei beheizten Betten hat man dann allerdings ein Wärme-Leitproblem, das lose Auflegen ist also eher für unbeheizte Betten gedacht.

Den Zwischenraum zwischen dieser Grundplatte und der Unterseite der Heizmatte kann man offen lassen oder kann ihn mit einem Isoliermaterial füllen, das muss man ausprobieren. Denn der Thermofühler der Heizmatte darf nicht beeinträchtigt werden, sonst hast Du falsche Temperaturen im Bett.

Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe, wenn nicht, kann ich Dir auch Fotos von meinem Druckbett machen, da kann man das recht gut erkennen.

Das hier ist bitte kein Aufsatz über Druckbetten, der vollständig sein soll, nur eine Skizzierung dessen, was so im Allgemeinen üblich ist!
 
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kopterfan

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genau um diese grundplatte geht es, ich muß ja irgendwas auf die Ausleger der Mechanik draufschrauben

also mach i das jetzt folgendermaßen von unten nach oben

sperrholzplatte 4mm
silcawool 13mm
Thermistor NTC 3950 100k Ohm von unten mit Kaptonband an MK2B Heatbed ( lochmitte ) geklebt
Borosilikatglass

ok
 
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horst.w

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Sollte gehen.
Ist der Fühler nicht fest mit der Heizmatte verklebt? Kapton geht, aber auch nur bis 250° und ein bisschen was -k.A.- aber Hochtemperatursilikon (~350°) wäre auf jeden Fall besser - denke ich mal ;-). Wenn er runterfällt und keinen Kontakt mehr zur Heizmatte hat, heizt das Ding wie blöd bis zum Exedus, denn er denkt ja, er sei kalt. Musst du sehr genau im Auge haben. Und die eingestellte Plattentemperatur und die Heiztemperatur effektiv sind verschiedene Welten.

Aufs Glas wirst Du auch etwas kleben müssen - ausprobieren. Verdünnter Holzleim - Ponal Classic, auf keinen Fall die wasserfesten Varianten! - ist recht bewährt

Bei unbeheizten Betten kann man durchaus auch auf eine Holzplatte drucken, bisschen angeraut, dann hält das wie Hölle.
 
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kopterfan

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Danke erstmal für deine ausführliche Erklärung so heiß soll es garnicht werden max 60 grad
 
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horst.w

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... wenn der Draht punktuell glüht, dann glüht er nun mal voll Kanne. Es sei denn, der Strom wird über die Steuerung begrenzt, aber da müsste man wissen, wie die funktioniert.
 

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