UVS für meinen Drucker, aber wie groß?

Diskutiere UVS für meinen Drucker, aber wie groß? im Forum Conrad Renkforce im Bereich 3D-Drucker - Hallo, da die Elektrik in meiner Wohnung zuweilen recht empfindlich reagiert und ich nicht unbedingt Lust habe, des öfteren während eines...
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Digibike

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Hallo,

da die Elektrik in meiner Wohnung zuweilen recht empfindlich reagiert und ich nicht unbedingt Lust habe, des öfteren während eines
Mehrstündigen Druckauftrags nach ca. 1/3 bis zur Hälfte festzustellen, daß es keine Gute Idee war, Gerät XY noch einzuschalten etc..,
möchte ich ein UVS dazwischen schalten, den bekanntlich kann man einen Druck stoppen und später weiter drucken lassen, funzt aber
nicht bei einem Stromausfall...
Nun habe ich aber das Problem, daß ich wohl weiß, daß der Drucker in spitzen ca. 400 Watt aufnehmen kann, aber in Angaben sind
in VA bei den Geräten. Jemand eine Ahnung, welche Größenordnung ich da wählen sollte/muß?
1500 VA halte ich vom Gefühl her für übertrieben, bei 300 hab ich ein mulmiges Gefühl... Wie gesagt, kann die größen irgendwie nicht
richtig zusammen bringen...

Gruß, Digibike
 
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riu-dus

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Hallo Digibike.

Eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) zu bemessen ist für wahr nicht einfach. Es kommt auf viele Faktoren an. Auf der Verbraucherseite das Netzteil des abzusichernden Gerätes und dessen Verbrauch inklusive Leistungskorrekturfaktor. Auf der Versorgerseite, der USV auf dessen VA Leistung und ca. 60% dessen ist die Wattleistung.

Aber erstmal was anderes. Wenn Du den Drucker Betreibst und dir beim Einschalten der Kaffeemaschine die Sicherung rausfliegt hast du irgendwo ein Problem. Wenn ein 16A Automat rausfliegt muss schon was im argen sein,oder du hast Backofen auf 220 Grad, Waschmaschine auf Kochen, den RF1000 auf volle Pulle und machst grade einen 2000W Staubsauger an. Alles auf dem selben Stromkreis :eek:, oder dein Automat ist zu flink oder einfach nur defekt. Ich vermute letzteres.

Nun zu deiner USV Frage. Die Bemessung richtet sich nach der Leistung die durch die USV fliesst. Die Überbrückungszeit bei Stromausfall richtet sich nach der Grösse der Akkus in der USV.

Conrad sagt der Drucker nimmt max. 640 Watt pro Stunde. Eine USV mit 1000 VA wird bei 60% also 600 Watt schon überlastet. Das bedeutet eine 1100VA USV sollte es mindestens sein. Die hier ist eigentlich genau richtig, aber das bringt natürlich nur was wenn du von SD Druckst ;) Wenn der PC noch dranhängt wird's eng : http://www.apc.com/products/resource...otal_watts=200

Wenn der Drucker gerade 500 W zieht haste 10 Minuten Zeit die Sicherung wieder hoch zu drücken :rolleyes:

Gruss,
Udo
 
D

Digibike

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Hi Udo,

na das hilft doch schon etwas weiter... Wenigstens hab ich mal einen Anhaltspunkt für eine Bemessung! 640 Watt dürfte dann aber
Lüfter 100% Leistung, alle 3 Achsen Verfahren und Heizbett sowie Extruder auf volle Leistung sein - was ich i.dr. nicht nutze - zumindest
nicht mitten im Druck (senke die Temperaturen nach 3 Schichten deutlich ab....)
Aber das sind Details die eher Postiv in die Reserve rein fließen...

Zu deiner Info bezüglich Stromkreis im Argen: War mit ´nem Elektriker schon dran, Sicherungen könnte ich noch eine Stufe träger einbauen
(lassen), aber er hätte da schon ein leichtes "ziehen" im Bauch - wär aber noch Konform - noch träger und der Sinn der Sicherung wär dahin...
Grundproblem an der ganzen Geschichte ist, daß die Wohnung in den 60er Gebaut wurde und damals Arbeit spot billig war, aber Kupfer
und Elektik sau teuer - also haben Sie damals am Material gespart!
Während heute 12 Sicherung in ´ner Wohnung fast schon schnitt sind (+FI) hab ich für die ganze Wohnung 2(!) Sicherungen und eine für
den Herd - bin froh, daß Sie den damals schon getrennt absichern mußten, wer weiß, auf was für Ideen die sonst damals gekommen
wären...
Kannst dir vorstellen, daß das in den 60er, wo so gut wie keiner ´nen Fernseher, oder Stereoanlage hatte, Staubsauger seltenst vertreten
waren, Waschmaschinen auch noch keine rechte Verbreitung hatte und Computer bzw. 3D Drucker - ist das was zum Essen...?!?
war das sicher nicht üppig, aber ausreichend bemessen - heutzutage würde man dafür wohl eingesperrt werden...
Ich könnte nun einen riesen Umbau machen, alle Wände aufspitzen und zusätzliche Leitungen verlegen und entsprechende Sicherungen
und Fi´s nachrüsten, aber da die Wohnung eh zu klein ist, daß mit haufen Geld und Sauerei verbunden ist und ich während dem Umbau
in selbiger leben müßte, laß ich´s so und nutze technische Möglichkeiten, um die Problematik zu entschärfen, bis ich was bezahlbares
größeres gefunden habe und einen Abnehmer für die hier gefunden habe - wäre auch bereit, die Elektrisch dann auf einen aktuellen
Stand zu bringen, aber wie gesagt, solange ich darin wohne ist das suboptimal - hät ich damals vor Einzug machen sollen, wenn ich
gewußt hätte, was für eine Katastrophe die Elektrik ist - aber wer warnt einen schon beim kauf...

Für meinen Staubsauer hab ich eine "ich lös die Sicherung aus bei einschalten" Garantie, da ich einen Dyson habe... Den Zahn hab
ich ihm schon gezogen: Er wagt es nicht mehr, auch nur einmal auszulösen... Hab einfach einen regelbaren Widerstand
dazwischen geschaltet. Wenn ich nun einschalte, hört man nur ein leises surren - Motor läuft, dann kann ich die Leistung auf voll
hochregeln und saugen - arbeitet Perfekt! Man muß halt nur den richtigen holen - gibt ja zwei arten - Idie eine Art ist nur für Lampen
und so zeug geeignet und die andere für Verbraucher wie Staubsauger etc...
Hat knapp 80 Euro gekostet, der Spaß, aber wenigstens funktioniert das.
Hab Dyson schon den vorschlag gemacht, so eine Schaltung einzubauen, die Automatisch innerhalb von 2 sec. nach einschalten
auf volle Leistung hochregelt und gut. Antwort von denen: Bauartbedingt kann man den Motor nicht regeln, da er eine gewisse
Rotationsgeschwindigkeit bräuchte, um diese Zyklonen aufbauen zu können und somit seine Saugkraft zu entfalten...
Habe Ihnen dann geschrieben, daß ich den Motor nicht regeln will, sondern lediglich beim einschalten nicht volle Leistung auf den
Motor geben, sondern in einer Kurve über 2 sec. hochfahren wollte, schließlich wird keiner in 2 sec. seine Wohnung saugen...
Damit wären die Einschaltströme begrenzt, auch schnellere Sicherungen lösen nicht aus und mich als Endkonsument kostet
die Nachrüstung neben dem Ärger und komforteinbußen stolze 80 Euro, während es in der Serie eine einmalige Entwicklung
wäre - läßt sich ja auf alle Modelle anwenden und Materialtechnisch centbeträge...
Sie geben es der Entwicklungsabteilung weiter - fand ich schön, bedeutet es doch vermutlich soviel wie schön, daß es bei Ihnen
funktioniert, wir sortieren es mal bei Ablage 7 (Papierkorb) ein...

Aber schweift vom Thema ab und war nur als hintergrundinfo, was Elektrisch im Argen bei mir ist...
Denke, du verstehst jetzt, warum ich UVS für sinnvoller halte, als irgendwas an der Elektrik rum zu basteln...

Gruß, Digibike
 
R

riu-dus

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Hi Digibike.

Das mit deiner Hauselektrik habe ich schon verstanden. Das mit dem trägeren Automaten ist auch nur dann okay wenn deine Leitungen in der Wohnung das aushalten. Das sollte aber nicht das Problem sein, da es ja nur Stromspitzen gibt die den Automaten auslösen. Ich kenne das von unseren Racks im Rechenzentrum. Wenn da alle Server (40 Stück pro Rack) gleichzeitig anlaufen (Festplatten Arrays haben schon cascade delays ) dann fliessen da kurzzeitig 20-25 A Strom :eek:

Ich denke die USV ist schon eine gute Idee bei dir. Ich hoffe ich konnte Dir helfen die passende zu finden.

Gruss.
Udo
 

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