Welche Extruder Düsen ?

Diskutiere Welche Extruder Düsen ? im Forum CTC (Makerbot-Klon) im Bereich 3D-Drucker - Hallo Leute, ich habe so einen CTC Makerbot Clon und eine Düse sieht bei mir schon recht ramponiert aus. Daher dachte ich mir, ich lege mir mal...
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Lazzard

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Hallo Leute,
ich habe so einen CTC Makerbot Clon und eine Düse sieht bei mir schon recht ramponiert aus. Daher dachte ich mir, ich lege mir mal 1-2 Düsen als Ersatz hin. Aber welche kann ich da nehmen ? Welche passen für die Maschine ? Bei ebay steht bei einigen Makerbot dabei, aber passen die wirklich ?

Vielleicht kann mir ja jemand von euch einen Tip geben, wo ich die bekomme bzw. auf was ich achten muss.

Vielen Dank und Gruß
Lazzard
 
Robotnik

Robotnik

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Hi,
was für ein Hotend hast Du denn? Schraub mal ne Düse aus, dann siehst Du was für ein Gewinde dran ist und mit welcher Länge. Dann tust Du Dir vielleicht etwas leichter beim Suchen.
 
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Lazzard

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Ich hab ein unverändertes Model der CTC Makerbot Clone. Wie bekomme ich die Düse ab ? Einfach abschrauben oder leicht mit einer Zange ?
 
09er

09er

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Die Düse nur in Heißem zustand abschrauben sonst drehst dein Gewinde kaputt!
Im dem Thread steht alles drin nur finde es mal wieder nicht der ist einfach zu groß geworden :eek:
http://3d-drucker-community.de/forum/3d-drucken/3d-drucker/makerbot/2047-makerbot-clone-ctc-dual

Die original Düsen haben ein 3mm Loch in dem das PTFE Röhrchen rein gesteckt wird bei den anderen fehlt diese Bohrung
Ich glaube die mit dieser Bohrung sind wesentlich teurer als die ohne aber man kann wohl die günstigen kaufen und Aufbohren
aber das weiß ich leider alles nicht mehr so genau mußt selber mal im Link suchen es lohnt jedenfalls den einmal zu lesen da werden einige Probleme genannt und erklärt
 
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Lazzard

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Ja, der Thread ist sehr unübersichtlich. Noch ein Grund warum ich einen extra Thread im neuen Makerbot Clone Bereich gestartet hab :)
Hat vielleicht jemand einen Link zu einer passenden Düse ?

Wirklich nur im heißen Zustand abschrauben ? Komische Konstruktion :)
 
Robotnik

Robotnik

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Hab ich vergessen hinzuzufügen: 09er hat natürlich recht, die Düse sollte im heissen Zustand abgeschraubt werden - innen drin könnten die ersten 1-2 Gewindegänge mit Filament "verfüllt" sein, das hält ähnlich gut wie Schraubensicherungskleber.
 
BernyR

BernyR

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Generell gilt:

- Heiss abschrauben!
- Kalt einschrauben und heiss nachziehen!

Da man heiss nachzieht und sich das Metall beim Abkühlen wieder zusammenzieht, sitzt das Gewinde dann so fest, dass man es kalt kaum zerstörungsfrei abbekommt - man muss es also vorher durch Hitze erst wieder dehnen. Ein mögliches "Verkleben" der ersten Gewindegänge mit Filament ist da eher sekundär...
 
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Robotnik

Robotnik

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Da man heiss nachzieht und sich das Metall beim Abkühlen wieder zusammenzieht, sitzt das Gewinde dann so fest, dass man es kalt kaum zerstörungsfrei abbekommt - man muss es also vorher durch Hitze erst wieder dehnen. Ein mögliches "Verkleben" der ersten Gewindegänge mit Filament ist da eher sekundär...

Ähm? wo hast denn das hier? Ein Gewinde ist keine Presspassung, da ist normalerweise genug Spiel zum Schrauben. Damit das so wirkt wie Du das beschreibst, müsste das Innengewinde (Heizblock) im heissem (!) Zustand gebohrt und gewindegeschnitten werden.
rolleyes.png
 
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Digibike

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Hi!
Schonmal eine Longlife-Zündkerze aus einem eiskalten Motor rausgeschraubt? Das was BernyR schreibt, sind Erfahrungswerte...
Das kannst du in der Praxis immer wieder bei stark Temperaturschwankenden Verschraubungen beobachten...
Und ich kann dir Versichern, da wird nichts im heißen Zustand gebohrt oder geschnitten...!
Aber der ständige Temperaturwechsel wirkt sich entsprechend aus - im Kalten zustand bringst du´s zur Anlage und im heißen Zustand
kannst du Sie wieder lösen - bei Zündkerzen kannst du bei nem kalten Motor ohne weiteres so ´ne festgebackene Zündkerze teilen -
genial, wenn du dann die Keramiksplitter im Brennraum hast... Abgaskrümmer und kat bekommst ohne zumindest Lötlampe gar nicht
mehr los - höchstens abgerissen...
Wie gesagt, daß hast du immer bei stark Temperaturschwankenden Schraubverbindungen - und die herschen nunmal auch an der
Extruderdüse (20° bis 260 ° ist schon ne kleine Schwankung, wenn´s um ein zehntel spiel geht...)...

Gruß, Digibike
 
Robotnik

Robotnik

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Hi,
gut, bei Zündkerzen ist das ja Feingewinde, die müssen auch wirklich gut passen zudem hast Du da ein ganz anderes Drehmoment beim Anschrauben, das ist schon ne andere Liga. Ich denke, dass es bei dem Düsengewinde nicht so ins Gewicht fällt, vielmehr halte ich die mit erkaltetem Filament verschmutzten Gewindegänge aber auch das erkaltete Filament in der Düse selbst dafür verantwortlich, dass man die im kalten Zustand nicht so einfach loskriegt.

das ist jetzt mal meine Theorie. ;)

viele Grüße
 
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BernyR

BernyR

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Aluminium hat einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als Kupfer oder Messing. Schraubt man das Nossle kalt hinein, dann ist es im heissen Zustand etwas lockerer und man kann es noch etwas nachziehen. Kühlt das alles wieder ab, presst sich der Alublock wiederum sehr fest um das Nozzle und es lässt sich nicht mehr so leicht rausschrauben.
 
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Lazzard

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Hat denn schon wer Ersatzdüsen gekauft ? Wenn ja, welche ?
 
Robotnik

Robotnik

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@ Lazzard: nö, ich habe mir meine machen lassen. Kauf doch einfach ein paar in der Bucht, kosten ja nicht die Welt.

@ BernyR: ok, das funktioniert durch die Presskräfte in Achsrichtung wenn der Düsenkopf eine ausreichend große Kopfauflagefläche hat, die gegen den Heizblock festgeschraubt werden kann. Haben nicht alle Düsen. Ich hatte dieses Verfahren nicht auf dem Plan weil sich mir der Sinn nicht ganz erschließt, warum man es auf diese Weise bei einer Druckerdüse noch nachziehen sollte. Ich denke je filigraner eine Schraubverbindung, umso umsichtiger sollte man damit umgehen, abgerissen ist gleich was. Mit Gefühl handfest anschrauben reicht hier völlig aus. ^^

viele Grüße
 
BernyR

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Meines Wissens schraubt man den Nozzle nicht gegen den Alublock fest sondern gegen die Thermal Bar um dort eine Lücke zu verneiden...

1. Thermal Bar entfernen bzw. zurückdrehen.
2. Nozzle mit der Hand bis zum Anschlag einschrauben.
3. Eine halbe Umdrehung zurückdrehen.
4. Thermal Bar mit der Hand bis Anschlag (Nozzle) eindrehen.
5. Nozzle jetzt mit Maulschlüssel fest anziehen, dadurch wird auch die Thermal Bar fixiert.

Nun sind Nozzle und Thermal Bar fest gegeneinander gepresst und man hat keine Lücke die Filamentstaus bewirken kann.
Nach dem Einsetzen im Drucker aufheizen, den Alublock fixieren und Nozzle mit Schlüssel nochmal nachziehen.
So ist die mir bekannte, durch diverse Hersteller beschriebene und auch nachvollziehbare Vorgehensweise.

Letztlich kann es jeder machen wie er möchte und auf eigenen Erfahrungen aufbauen ...
 
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Robotnik

Robotnik

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Meines Wissens schraubt man den Nozzle nicht gegen den Alublock fest sondern gegen die Thermal Bar um dort eine Lücke zu verneiden...
Letztlich kann es jeder machen wie er möchte und auf eigenen Erfahrungen aufbauen ...

Das ist auch wieder richtig, dazu sind nicht alle systeme gleich aufgebaut.

So ein Forum ist ja prädestiniert für Haarspalte-und Besserwisserei, manchmal gehts ja auch mit mir durch, gebe ich zu. :)
 
thomas

thomas

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Düsen referenzier ich im oben schon erwähnten Thread und konkret in diesem Post.
Im gleichen Thread steht ein Link auf einen Post von mir in einem anderen Forum wie man Nozzles tauscht und was der Unterschied der CTC/WanHao Kontroktion im Vergleich zum Makerbot MK8 -Ansatz ist. Eine MK7 Nozzle macht doppelt keinen Sinn, weil die nicht nur keine Bohrung für das PTFE Röhrchen hat sondern vorallem eine viel zu lange 0,4mm Passage,was zu clogging Problemen führt.

Ich weiß der erwähnte Thread ist lang, aber bitte nehmt euch die Zeit ihn zu lesen! Es mag auch belasten und Zeit kosten, aber bitte versteht auch die Informationsspender, denn sie lesen nicht gerne, daß das Lesen der vielen Informationen so lange dauert, daß man lieber einfach nochmal fragt und erwartet, daß man vorgekaut dann nochmal bedient wird.

Wir werden uns auch bessern und zukünftige Themen in extra Threads hier im CTC Forum einzeln klären.

Liebe Grüße,
Thomas
 

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