Günstiger Einstieg in die 3D-Druckwelt gesucht

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elkloso

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Hey,
ich möchte so hobbymäßig nun mal mit 3D Druck beginnen.

Handwerkliche Fähigkeiten sind vorhanden, CAD Software kann ich auch bedienen und kleinere Programmierungen habe ich auch schonmal gemacht (hauptsächlich Python).
Hauptsächlich möchte ich ABS drucken, deswegen ist wohl ein beheiztes Druckbett Pflicht oder?
Mittelfristig soll er mir vorallem als Spielzeug und zur Reproduktion von kleinen Interiorteilen dienen, die ich sonst nicht mehr auftreiben kann.
Das ist jetzt so meine Ausgangsbasis.

Meine Frage ist, aber wie viel Euro bin ich mit einem gebrauchten Gerät dabei?
Was sind so die laufenden Kosten (abgesehen von Fillament)?

Gruß
Pascal
 
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Grum_l

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Ein beheiztes Druckbett für ABS ist ratsam, gibt aber auch Geräte, die ohne gute Resultate erbringen. Denke mal, wenn Du nicht viel ausgeben willst und handwerkliche Fähigkeiten mitbringst, dann Bausatz mit beheiztem Druckbett oder gebraucht und gucken, was mit dem eigenen Budget geht. Richtig billige Bausätze aus China, die aber mit Vorsicht zu genießen sind, bekommst Du schon für unter 200 Euro, denke. Bei gebraucht, hängt es vom Originalpreis ab, würde ich mal sagen. Da die Spanne hier ziemlich groß ist, kann auch gebraucht Dein Budget übersteigen. Guck einfach mal bei Ebay. Überlege Dir halt Deine Anforderungen genau und finde erstmal ein paar Geräte, die das erfüllen.

Das kann helfen:
http://www.3ders.org/pricecompare/3dprinters/
https://www.productchart.com/3d_printers/
http://3d-drucker-portal.de/produktfilter/

Dann checkst Du Meinung zu den 3D Druckern ab. Hier eine Liste, wo ziemlich viele rezenziert wurden:
https://www.3dhubs.com/3d-printers
Ein Blick zu Amazon hilft auch.

Schlechte Geräte sortierst Du weiter aus. Guck Dir vertrauenswürdige Testergebnisse an. Z.B. von Chip oder Make:
http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-3D-Drucker--index/index/id/1111/
http://makezine.com/comparison/3dprinters/scores/shootout/

Am Ende hast Du 1-2-3 Kandidaten oder sogar schon einen Favoriten.

Es gibt sicher noch mehr nützliche Links da draußen, aber für den Anfang sollte das erstmal helfen.

Der post ist von 2014, aber schlüsselt Kosten auf: http://3dprinthq.com/cost-running-desktop-3d-printer/
 
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Apa

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Hi Grum,

Diese Bestenlisten sind für bestimmte Drucker schöngeschribenes Marketing, aber keine wirklichen Tests. Das sollte man am Besten gleich wieder vergessen und sich in den einschlägigen Foren umsehen was gut funktioniert und was nicht. Hier bist Du allerdings komplett falsch dazuz, da hier nichts läuft und zuviele Händler unkontrolliert ihren Senft dazu geben.

Gruß Apa
 
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Grum_l

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Also die 3DHubs Liste basiert nicht auf wirklichen Testergebnissen, aber tausenden User Meinungen. Das ist ja quasi wie im Forum fragen (vielleicht ohne eine ausführliche Antwort, aber immerhin), nur dass man da ein großes Meinungsbild erhalten kann. Quasi gebündelt an einem Ort. Als Überblick. Bei einzelnen Meinungen, die man einholen muss, kann man sich nicht wirklich sicher sein, denke ich. Klar würde ich sie aber in meine Recherche mit einbeziehen.

Make: testet 3D Drucker in ihrem jährlichen Shootout. Die haben eigene Testmethoden/-modelle. Da gibts sogar Videos drüber. Chip testet auch, würde ich mal annehmen. Kann mir nicht vorstellen, dass die das nicht machen.

Man kann auch namenhafte, kompetente YouTuber und deren 3D Drucker Reviews angucken. Wäre auch eine Möglichkeit. Thomas Sanladerer, Makers Muse, 3D Printing Nerd fallen mir dazu spontan ein.

Ich gebe Dir Recht, dass auf vielen Webseiten, die man im Netz antrifft, wenn man 3D Drucker Tests sucht, wohl eher nicht getestet wurde, obwohl von eigenen Tests gesprochen wird. Solche Seiten hab ich hier nicht verlinkt. :D Gleiches bei - was sind die besten 3D Drucker? Subjektive (öfters auch aus Marketing Gründen sortierte) Ranglisten. Muss dann jeder selber wissen, was er/sie für eine Entscheidung benötigt. :)
 
A

Apa

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Für solche Listen wie die von 3DHubs mußt Du Dir mal ansehen woher diese Usermeinungen kommen und wie die zustande kommen. Auch dabei wirken die Hersteller kräfztig mit und niemand will es sich mit einem Kunden verderben. Chip,....naja,...das ist so als wenn die Leute von Jhon Deer einen PKW testen. Es mag ja viel Wollen dahinter sein, aber wenn man sich mal genauer mit den Tests befast kann man die selbst als Anfänger in der Luft zerlegen.Die könnten genauso Waschmaschinen testen die auch Computer verbaut haben.
Aktuell gibt es keine wirklich vertauenswürdigen Tests. Dazu ist das Thema auch zu komplex. Man kann nur den offensichtlichen Müll aussortieren.
Wenn man sich über 3D Druck schlau machen will muß man sich sehr ausgiebig ins Thema einlesen und das am besten in den wirklich unabhängigen Foren in denen nicht wie hier mehr Händler und nur noch ganz wenige Könner überhaupt etwas schreiben. Die sind von hier schon alle lange weg und auch Ich mache fast nichts mehr hier, weil jegliche Plattform fehlt.
 
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Parallel Universe

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Also so eine Hexerei, wie du immer draus machst, ist der 3D-Druck im privaten Bereich nicht.

- Kauft euch ein Buch über Additive Fertigung und lest es
- macht einen ersten Testdruck (der misslingt)
- Analysiert die Fehler und sucht im inet nach Lösungsmöglichkeiten
- (trial & error)*n
... und ihr werdet eine steile Lernkurve haben.

Das gilt zumindest für die Plug&Play-Drucker, bei den Bausätzen spielt wahrscheinlich das handwerkliche Können des Bastlers noch eine maßgebliche Rolle.

Außerdem ist es ziemlich infantil zu glauben, ALLE veröffentlichten Tests zu 3D-Druckern seien gefaked und/oder an der Realität vorbei. Wie alt bist du - 15?

Meine Vorgehensweise bei der Anschaffung eines solchen Geräts war eigentlich die selbe, wie bei jedem anderen Gerät. Und damit bin ich ganz gut gefahren:

Schritt 1: Festlegen des max. Budgets und Erstellen einer Anforderungsliste

Schritt 2: Marktrecherche und Sammlung aller Modelle, die zu den Anforderungen passen

Schritt 3: Gezieltes Suchen von Infos zu Modellen in enger Auswahl. -> Mit Nutzern sprechen!

Die Meinung eines vermeintlichen Profis wie dir bringt einem herzlich wenig, wenn derjenige noch nie mit dem entsprechenden Modell gearbeitet hat.


Und noch ganz allgemein: Ja, ist mir auch schon aufgefallen, dass hier viele Händler unterwegs sind. Einige davon beschäftigen sich aber offensichtlich mit dem Thema und ihren Produkten. Was ist daran so verwerflich? Ich wurde hier noch nie aggressiv mit Werbung belästigt, immer freundlicher Informationsaustausch.
 
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elkloso

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Danke für eure Antworten.

Naja eine große Marktrecherche muss man nichtmal machen, da ja irgendwie doch immer wieder die üblichen Verdächtigen auftauchen, wenn man ein offenes System haben möchte, etc...

Das Budget richtet sich bei mir vor Allem danach, was ich ausgeben muss.

Gerne kanns auch ein Bausatz sein, wenns nicht allzu komplex wird. Ich hab jetzt z.B. keine Möglichkeit zum Lagerpressen o.ä.



OT:
Und ich denke jeder, der im Elektronik-Bereich unterwegs ist, wird wissen wie unzuverlässig solche Tests sind.
Ich bin BWLer/Marketer und glaub mir, dass ist nicht nur ein Problem im 3D Druck:
- Bei Magazinen werden Anzeigen gekauft, dass die Produkte besser bewertet werden
- Online werden Influencer gekauft
- Es werden Posts gekauft oder ganze Blogs/Foren vom Hersteller errichtet, etc..
Bestes Beispiel China-Handys mit einem Payback, wenn man sie auf Amazon gut bewertet und eine positive YT Review macht.

Deshalb bin ich in Foren unterwegs. Ich lese die Beiträge der User und bin der Meinung, dass man dann ganz gut einordnen kann, ob die Person zuverlässig ist oder nicht ;)
Ich sehe es nichtmal so kritisch, dass Händler unterwegs sind, dass ist im B2B Bereich eigentlich normal und solange mir der Händler fundiertes Wissen liefert und mich gut berät ist es doch ein Win-Win für beide. Ich kaufe bei ihm im besten Fall und er präsentiert sich als seriöser, zuverlässiger Händler mit Fachwissen.
 
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horst.w

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Also so eine Hexerei, wie du immer draus machst, ist der 3D-Druck im privaten Bereich nicht.
....

Die Meinung eines vermeintlichen Profis wie dir bringt einem herzlich wenig, wenn derjenige noch nie mit dem entsprechenden Modell gearbeitet hat.
....

.... soso!
Dann suche Dir doch mal die Beiträge von Apa hier im Forum raus und lese, was er schon so alles mit Druckern erlebt hat und aufgrund welcher Reputation er sich erlauben kann, solche Aussagen zu machen.

... "vermeintlicher Profi", ich lach mich kaputt, Du Schnarchnase!
 
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Apa

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Horst, Danke, aber ich denke manche wollen nicht zuhören und Ihre Erfahrungen selbst machen. Wenn die das dann die nächsten 2 Jahre auch durchhalten haben sie es eben teuer gelernt und sind dann schlauer.
Dazu findet man nur das Allerwenigste von mir hier. Du weist ja warum.
 
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horst.w

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Den Verweis auf andere Quellen habe ich mir verkniffen, Du weisst ja warum ...;)
 
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Apa

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Ich habe hier mal ein Beispiel eines vernünftigen Druckers der auch noch einen Ultimaker ganz locker in die Tasche steckt wenn man damit umgehen kann und im Endeffekt nicht mehr als ein etwas verbesserter China-Prusa kostet. Ein MKC-Mk2...hier noch ein Prototyp (nicht meine Konstruktion und wird immer mehr auch von Anfängern gebaut)

https://www.youtube.com/watch?v=oHIkL8eoUEg

Hier druckt gerade ein Loubi-Ari Dragon mit 40cm Höhe in PLA

Der momentane Stand war vor einer Stunde bei 28cm

28092110yq.jpg


28092111ge.jpg


28092112vb.jpg


Da meine Kamera eine extreme Tiefenschärfe hat kann man überhaupt noch Layer erkennen. Wenn man die Teile in der Hand hält muß man schon genau hinsehen um überhaupt etwas davon zu finden. Kostet weniger als jeder Da Vinci, hat im Standard einen größeren Bauraum. Ist in allem frei und kann jedes auf dem Markt verfügbares Filametnt verarbeiten, auch flexibel. Ist 2 bis 3x schneller als jeder Da Vinci, oder Prusa bei einer Druckqualität die von diesen Druckern nicht mal im Ansatz erreicht wird und locker noch zweimal schneller wenn man vergleichbar Druckt als ein Ultimaker. Wartung,....:) Bei Dauerbetrieb alle Woche einen Tropfen öl auf jede Welle und sauber machen. Dann läuft er ein paar tausend Stunden ohne Probleme wenn man mit vernünftigen Filamenten arbeitet.
Und das ist nur einer meiner Drucker und da habe ich noch ganz andere bei mir stehen und auch nicht selbst gebaute. Davon aber nur noch Zwei die von mir restlos umgebaut wurden damit die wenigstens einigermaßen drucken und diese waren kein solcher Schrott wie Da Vinci, Makerbot und Konsorten von denen ich immer wiedermal einen bei mir habe, weil ihre Besitzer diese aus fast immer technischen Problemen, diese nicht zum laufen bekommen.
 
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elkloso

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Danke, den MKC Mk2 habe ich auch schon ins Auge gefasst und bin mich da momentan am Einarbeiten.
Ich habe auch schon einige Teile noch günstiger, als auf der BOM gefunden, dafür sind andere nicht mehr zu dem Preis verfügbar.

Wie viel sollte ich für die Druckteile rechnen, die muss ich mir ja von jmd. drucken lassen?

Ich möchte zu Beginn vor allem einfache ABS-Formteile reproduzieren, die im Nachkauf einfach zu teuer sind.
Die passenden CAD-Daten dazu habe ich schon seit längerem erstellt.
Funktioniert das Creo Daten in S3D zu importieren und zu drucken?
 
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Apa

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Wenn Creo in STL, oder OJB exprotieren kann funktioniert es. Den Rest hast Du als PN.
 

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