Schädel Skulptur

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I30R6

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Hi,

Ich suche jemanden, der mir eine Skulptur meines Schädels im Originalmaßstab drucken kann. Da es kein kommerzielles Projekt ist, hatte ich gehofft zum Selbstkostenpreis.
Da meine finanzielle Situation momentan schlecht aussieht, kann ich auch nicht wirklich mehr für so ein kleines Kunstprojekt ausgeben :(

Ich kann ein ganz klein bisschen mit Maya und ZBrush arbeiten und könnte eventuell als Gegenleistung anbieten, mein Know-how für irgendein Projekt bereitzustellen.

Hoffe ich finde hier jemanden der mir das zu Hobbyzwecken Ausdruckt.

Freundliche Grüße

I30R6
 

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horst.w

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Deine Bildchen sind etwas klein geraten, die Abmessungen kann man nur in der Bildschirmvergrößerung erkennen. Die Maße kann halt nicht jeder.

Was hast Du da für eine Datei(en)?
Ist das Modell rundum geschlossen? Muss es hohl bleiben? Kannst Du nachbearbeiten (sägen, fräsen, schleifen, spachteln,spritzen)?
 
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I30R6

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Oh ja die sind Tatsächlich klein geraten. Hier nochmal in größerer Auflösung.


Die Abmessungen des Schädels sind in etwa...
B/H/T in mm – 140x170x195


Der Schädel kann innen hohl sein, muss aber nicht. Also das 3D Model ist eine geschlossene Außenansicht des Schädels/Kiefers.
Dateiformat kann ich auf die schnelle OBJ, FBX und ZTL anbieten. Hier der Link zu den Dateien...

https://www.dropbox.com/sh/10q5m9udwvj62ah/AAADjje8i87-kdpsnh921Kxya?dl=0

Nachbearbeitung habe ich noch keine Erfahrung, käme aber trotzdem für mich infrage, da ich gerne bastele. Allerdings ist es mir wichtig das der Druck selbst bereits hochauflösend und detailgetreu ist.
 
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horst.w

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Ich habe auch schon vorher gewusst, dass das für mich nichts ist, aber ich wollte Dir auch konkret sagen können, warum nicht. Deshalb habe ich die knapp 150 MB runtergeladen und in Simplify den Druck simuliert.

Dein werter Schädel -.warst Du dafür in der MRT o.ä.? - schaut in den Himmel, steht also auf dem Hinterkopf.
Das ist wohl die ungünstigste Position zum Drucken überhaupt, weil man sehr viel Stützmaterial dabei braucht. Auch das Infill habe ich hoch angesetzt gelassen (so wie ich normal meine technischen Sachen drucke), um der Schädelplatte usw einen sicheren Halt zu geben und das Schließen der doch sehr flachen und großflächigen Partien zu ermöglichen.
Und dabei kommen dann raus:
46 h Druckzeit für 3.647.953 Druckschritte mit 1.935 Schichten zu je 0,1 mm (was noch ziemlich grob wäre) und 1,8 Kg Material netto sind verbraten.

Diese Werte halbieren sich so in etwa, wenn man das Teil um 90° dreht, so dass Wirbelansatz / Kiefer nach oben schauen.
Dann "nur" noch .... s. Bilder:

Ohne massive Nachbearbeitung gehts nicht, und die Einrichtung des Druckers ist auch nicht ohne. 1 Druck mindestens, der in die Hose geht. und diverse Druckversuche, bis alles passt, damit hast Du dann einen Mann eine ganze Woche beschäftigt. Dann war aber noch kein Stromausfall dazwischen, Filament ist nicht abgerissen, Düse nicht verstopft u.dgl. Scherze mehr.
Achso ja, sind ja 2 Teile. Aber der Unterkiefer sollte das kleinste Übel an der Sache sein.

Wenn Du es irgendwo machen lassen willst, wähle ABS.Material, das lässt sich wenigstens gut nachbearbeiten und glätten.

Wie heißt das, wenn man von Behörden etwas will, aber die wollen nicht, wie Du willst? "Bedauere sehr, Ihnen keinen günstigeren Bescheid erteilen zu können"

Gruß
H.
 

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I30R6

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Danke schon mal für die umfangreiche Stellungnahme und die Screenshots :)
Das Ganze ist tatsächlich ein MRT bzw. CT Scan, allerdings musste der anschließend stark mit Maya und ZBrush nachbearbeitet werden damit daraus ein sauberes 3D Model wurde.

Wie hoch Schätzt du die Materialkosten? Sind die 13.22 auf dem Screenshot irgendwie Aussagekräftig?
Welchen Drucker verwendest du?
Irgendwie sieht das auf deinem Screenshot schon sehr vielversprechend aus. Woran würde es jetzt konkret scheitern? 24 oder auch 48 Stunden sind doch vertretbar. Wer sich so ein Gerät zu Hobbyzwecken gekauft hat wird es doch sicher nicht durchgehend verwenden und die Zeit dafür finden.
Inwiefern ist eine Person damit eine Woche beschäftigt? Wo liegt genau der Arbeitsaufwand?

Mal ganz realistisch, wie hoch schätzt du den Selbstkostenpreis? (Also Material/Arbeitszeit/Energieverbrauch der Maschine etc.)
 
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horst.w

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Der Materialpreis ist der Verbrauch für diesen Druck x Kaufpreis/Kg (24 € angesetzt). Kann man aber gerne das Doppelte annehmen wg. "Ausfällen".
Drucker spielt zunächst mal keine Rolle, aber wenn Du es wissen willst, bitte, ist ein Mankati Full XT - und der läuft wie am Schnürchen.

Der normale Mensch arbeitet und betreibt sein Hobby am Abend. Bis das Druckprogramm (Slicer) richtig auf dieses Modell "dressiert" ist, vergehen schon mal 1 bis 2 Abende; man ist gut beraten, die Simulation genau nach zu verfolgen um evtl Fehler z.B. beim Support (Stützstrukturen) zu erkennen. Es ist auch ratsam wg der teilweise filigranen Teile langsamer zu drucken, zumindest in kritischen Bereichen. Grundgeschwindigkeit im Beispiel sind 120 mm/sec und an den Farben und der Farbscala kannst Du erkennen, dass das Programm schon erheblich unter diesen Wert runter geregelt hat.

Selbstkostenpreis? Keine Ahnung. Es gibt hier im Forum eine größere Diskussion über Kosten. >>> Suche

Bestimmt gibt es Leute, die so einen Auftrag auf sich nehmen. Man muss sie bloß finden.
Du bist ja jetzt schon etwas informierter, nagele Deinen Herzenswunsch mal hier ans Schwarze Brett: http://forums.reprap.org/list.php?251
da sind eine Menge Freaks unterwegs, mal schauen wie sie Dich mit Angeboten überschütten.
Schau auch mal in eBay-Kleinanzeigen, da sind immer jede Menge Angebote für Druckaufträge (Suche: 3D-Druck(en) )

H.
 
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Apa

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Hi,

ich habe mir den Schädel auf Deinen Bildern auch mal angesehen.

Ich denke, da wirst Du nur bei Profis gegen entsprechende Kosten etwas bekommen und auch wenn das jemand kann wird dieser sich kaum diese Aufwand zum Selbstkostenpreis machen.
Durch die größe des Schädels fallen schon mal 95% der Druckerbesitzer weg, da er nicht in den Bauraum paßt.
Wenn er aus ABS gedruckt werden soll kannst Du diejenigen die das können nur noch an einer Hand abzählen, da man dafür einen dafür umgebauten Drucker benötigt, da sich ABS in dieser Größe nur in einem beheiztem Bauraum realisieren läßt.
Das dritte ist die Auflösung. Wenn die Oberfläche nur annähernd wie ein Orginal aussehen soll muß man den Schädel mit sehr geringen Layerhöhen drucken von unter 0,1mm, was noch weniger beherrschen und schon gar nicht bei Objekten dieser Größe. Die üblicherweise verwendeten Layerhöhen betragen 0,2mm und mehr.

Wenn Du jemanden findest, der Dir das druckt würde ich weisses PLA empfehlen und den Drucker auf einen etwas höheren Flow und eine höhere Temperatur als üblich einstellen. So verfliesen die Layer etwas und es sieht fast wie eine Knochenoberfläche aus. Ich habe schon Schädel, wenn auch nicht dieser Größe gedruckt und die sehen dann fast wie echt aus.
Der im Internet aufindbaren Lohndrucker empfehlen wie z.B. Staytways.

Gruß Apa
 
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I30R6

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Ich hatte auf jemanden mit einem Makerbot Z18 spekuliert. Bei meinem kurzen exkurse in die Welt der 3D Drucker sieht mir das Gerät am vielversprechensten aus.

Ich werde jedenfalls nochmal eine Anfrage in dem anderen Forum starten. Es muss auch keine Herstellung genau zum Selbstkostenpreis sein, ich dachte jemand der so ein Gerät bei sich stehen hat, hätte Lust sich schnell 50€ dazu zu verdienen. Ursprünglich wollte ich das Model eigentlich mit einer 5 Achsen CNC in Holz fräsen lassen, da liegt der Selbstkostenpreis aber nicht unter 500€ und ein kommerzieller Auftrag liegt bei 3500€. Hatte gehoft hier eine deutlich günstigere Umsetzung zu finden ;)

Für die Leute die nur kleinere Dimensionen drucken können...
Könnte man das Model nicht in einzelnen Schichten drucken die ich anschließend per Hand zusammenleime, also den Schädel bspw. In 5 separaten Teilen.
 

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