Das KANN auch gar nicht passieren. Ist unmöglich! Was aber passieren kann, ist, daß die Rolle semigut aufgewickelt wurde, beim öffnen die Wicklungen entlastet wurden, eventuell 2-3 Umdrehungen zurück geschnalzt sind und damit, beim einfädeln in den Drucker sich eine entlastete Schlaufe unter eine andere gelegt hat. Wenn nun zug drauf kommt, zieht es sich unter der oberen fest - wie eine Chinesische Fingerfalle - schiebst es zurück, löst sich der "knoten" wie von Zauberhand! Ziehst du aber fester, tja, dann ziehst du gegen den (Spulen-) Körper. Den "kaputt" zu ziehen schafft kein Stepper. Also zieht es sich immer fester, bis es zum "Supergau" kommt. Niemals das fixierte Ende abschneiden/auftrennen, ohne dahinter den Faden fixiert zu halten! Mit Daumen andrücken, oder 2.te Person, die Andrückt. Das kommt nämlich ungelogen und ohne Scheiß genau davon. Die Maschine kann beim Aufwickeln keinen Knoten produzieren. Wie will Sie das bewerkstelligen? Sie kann aber sehr grob oder viel lockere "kreuzungen" aufspulen. Das hat damit zu tun, daß das Material Heiß aus dem Extruder auf die Rolle aufgespult wird (durch ein Abkühlbecken gezogen etc..., aber grob veranschaulicht). Je heißer und enger, desto schöner und Strammer sitzen die Wicklungen, allerdings neigen sie auch um so mehr zum "Ovalisieren" - Sie werden "lang gezogen". So was einigermaßen Rund und in der Toleranz zu fertigen, ist schon ein Akt. Den Prozess sauber reproduzierbar einzurichten, ist kein "mal eben". Das aber nur zum Verständnis über die Hintergründe. Wichtig ist für dich, wie gesagt, NIEMALS die Rolle komplett entlasten. Die ist vorgespannt aufgewickelt und schrumpft beim abkühlen, daß baut schöne Kräfte auf, die, einmal entladen, sich Ruckzuck genauso entfalten können...
Gruß, Digibike