Unterstützung zur richtigen Drucker Wahl!

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Microsuck

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Hi,
ich bin beim überlegen ob ich mir einen 3D-Drucker zulegen soll. Eigentlich geht es mir nur um bastelspass und eventuell schauen ob das überhaubt etwas ist.
Desweiteren beim Umbau meines SmartHome komme ich immer wieder an den Punkt wo ich kleinere Halter, Gehäuse, Hülsen usw. benötige.

Mir ist es wichtig dass die Objekte nicht zu stufig sind. Habe letztens ein 3D Objekt in den Händen gehabt und war über die Qualität erschrocken. Da kann ich mir gleich eine Feile kaufen und aus einem Platikblock das Objekt feilen:)


Was für einen Drucker würdet ihr für einen Anfänger empfehlen und welches Programm das auf einem Mac läuft.

danke
 
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horst.w

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Ich empfehle Dir dringend, Dich erst einmal einzulesen. Hier im Forum, in anderen Foren und vielleicht auch auf dieser Seite: https://3druck.com/

Deine Fragen wurden hier schon oft gestellt und an den Antworten wird sich nicht viel ändern.

Es gibt keine Drucker für Anfänger. Oder willst Du 2 oder 3x kaufen?

Es gibt Drucker, die ein proprietäres System haben, also in sich geschlossene Hardware und Software, meist gekoppelt mit sündhaft teuren Materialien in Kassetten. Das sind Geräte, die auf Knopfdruck loslegen, da musst Du nix wissen, da kannste nix einstellen, selbst wenn Du wolltest.

Offene Systeme können durchaus durch entsprechende Software weitgehend automatisiert sein, z.B. mit hauseigenen Variationen von CURA. Die gestatten einen gewissen Eingriff in die Abläufe, funktionieren auf Wunsch aber auch weitgehend automatisiert. In jedem Fall sind sie nicht von dieser Software abhängig, man kann jederzeit wechseln. Und die Druckmaterialien kann man überall frei kaufen.

Entscheidend (für mich) ist eher die Frage, kaufe ich einen Bausatz oder ein Fertiggerät. Deine Frage nach Anfängergerät läuft somit eher darauf raus, dass es ein Fertiggerät sein sollte. Die sind nun mal teurer als Bausätze, aber dafür hast Du (einigermaßen) die Gewähr, dass alles funktioniert und richtig eingestellt ist (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Wenn das mal soweit geklärt ist und Du Dich über die grundlegenden Dinge schlau gemacht hast, können wir gerne in die Diskussion über Vor- und Nachteile der diversen Techniken und Methoden einsteigen.

Mac kann jede anständige Software und dem Drucker ist es egal.

Stufigkeit. Öffne mal mit Deinem Mac ein beliebiges Bild und vergrößere es solange, bis Du anfängst die einzelnen Pixeln zu sehen. Das wäre vergleichsweise schon ein mittelmäßiger Druck. Was immer Du da gesehen hast, war sicher nicht der Standard. Aber über Auflösung, Nachbehandlung u.a.v.m. wirst Du ja dann genug lesen.

H.
 
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Microsuck

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Hi,

habe be mir die Seite Angeschaut und bin zum Ergebnis gekommen das eigentlich nur das Fused Filament Fabrication (FFF), Schmelzschichtung (z.B. FDM – Fused Deposition Modeling) verfahren zum Einsatz kommen kann. Alles andere ist für den heimgebrauch zu teuer oder?

Da ich selbst viel selbst Baue, würde mich ein Bausatz natürlich mehr reizten als ein Fertiggerät. Hierbei lerne ich auch noch einiges über den Aufbau und kenne dann auch die Funktionsweise besser, als wenn ich mir ein fertiges Gerät ins Büro stelle.

Oder sehe ich dies falsch? Werkzeug zum zusammenbauen habe ich genügend und handwerklich würde ich mir dies auf jeden Fall zutrauen.
 
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horst.w

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... es geht weniger um die handwerkliche Begabung und das technische Interesse (die braucht man für 3D-Druck ohnehin), als um die Qualität der Bausätze. Was erwartest Du von einem Gerät für 500 und von einem für 2000 und mehr?
Weit verbreitet sind die CTC und da solltest Du beim Lesen mal mitzählen, wieviele Geräte gleich anfangs umgebaut werden, wieviele Leute absolute Schwierigkeiten hatten, die Software einzurichten usw. usw., und auch wieviele Geräte wieder zurück gegangen sind.
Wenn, dann drucken die Dinger recht ordentlich.

Wenn Du hier mit dem Lesen fertig bist,

empfehle ich Dir das hier zur Vertiefung: http://forums.reprap.org/index.php?236 aber wirklich erst mal Grundbegriffe aneignen, sonst stehst Du da auf dem Schlauch!

Suche in YouTube Videos, gibt es in Massen.

H.
 
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7eggert

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Es gibt keine Drucker für Anfänger. Oder willst Du 2 oder 3x kaufen?

Ich versuche mich mal daran:

Als "Drucker für Anfänger" würde ich die Modelle ansehen, die nicht deswegen ausscheiden, weil sie von einem Profi bedient werden müßten, für den Heimgebrauch definitiv ungeeignet wären (Lüftungsanlage, ...???) oder in Preisregionen liegen, die durch vom Heimnutzer nicht gebrauchte Features bestimmt sind (Schnelldruck, Sondermaterialien, ...). Als Anfänger hat man davon natürlich keine Vorstellungen, irgendwo fängt man an, sich zu informieren.

Oder anders formuliert, der Depp (ich) bekommt mit dem "Drucker für Anfänger" sein erstes Modell sauber hin, sammelt Erfahrung und ist für die meisten Zwecke nicht schlecht bedient. Mit Profigeräten braucht er vielleicht diese Erfahrung, kann aber vielleicht auch Dinge tun, die der Hobbybastler nicht braucht und meist nicht bezahlen will. Der Übergang ist fließend.

@Microsuck: Ich habe ja eine ähnliche Frage gerade gestellt, eventuell helfen Dir auch da die Antworten.
http://3d-drucker-community.de/foru...anfängerfrage?_=1477651205294&_=1477747364470
 
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Grum_l

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Hi,
ich bin beim überlegen ob ich mir einen 3D-Drucker zulegen soll. Eigentlich geht es mir nur um bastelspass und eventuell schauen ob das überhaubt etwas ist.
Desweiteren beim Umbau meines SmartHome komme ich immer wieder an den Punkt wo ich kleinere Halter, Gehäuse, Hülsen usw. benötige.

Mir ist es wichtig dass die Objekte nicht zu stufig sind. Habe letztens ein 3D Objekt in den Händen gehabt und war über die Qualität erschrocken. Da kann ich mir gleich eine Feile kaufen und aus einem Platikblock das Objekt feilen:)


Was für einen Drucker würdet ihr für einen Anfänger empfehlen und welches Programm das auf einem Mac läuft.

danke

Wenn Du basteln kannst und magst, dann eignen sich für Anfänger auch Bausätze/Kits/DIY-Geräte. Ansonsten Plug 'n' Play-Geräte, falls Du es einfach haben willst, würde ich sagen.

FDM ist billiger als SLA. SLA kann aber sehr stufenlos fertigen. Weißt Du den Namen des 3D Druckers, der Dein 3D Objekt gerduckt hat?

Auf 3DHubs findest Du hilfreiche Listen, was als gut angesehen wird: https://www.3dhubs.com/3d-printers

Hier bekommst Du auch als Einsteiger einen guten komprimierten Überblick: http://3d-drucker-portal.de/3d-drucker-kaufberatung/

Software Tools: https://all3dp.com/best-3d-printing-software-tools/
 
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horst.w

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7eggert

Du gehst am Thema vorbei!
Wer ist Anfänger, wer ist Profi ???

Jeder, der in 3D-Druck einsteigt, ist Anfänger, das war ich vor 2 Jahren auch. Inzwischen wage ich zu behaupten, dass ich mich gut auskenne, weil ich meine (seltenen) Druckfehler vom Ansehen her analysieren und gegensteuern kann. Das macht mich aber noch lange nicht zum Profi.

Ein Gerät für einen Anfänger muss die Option haben, so wie Du es selbst schreibst, auf Anhieb anständige Drucke zu erzeugen, ohne groß in die vollen Problematiken eintauchen zu müssen.
Ein Anfänger muss aber auch die Option haben, sich persönlich steigern zu können (s.o.). Und das haben die sog. "Anfängergeräte" eben nicht. Nimm einen Dremel und sage mir, was ein Anfänger daraus alles lernen kann. Ich sage Dir, er kann nichts lernen, weil sogar schlichter Support automatisch zugeschaltet wird oder eben nicht. Wenn es da mal hakt (habe ich bei einem Member in einem anderen Forum erlebt), ist Ende der Fahnenstange. Dann ist das Modell mit diesem Drucker eben nicht druckbar. Für mich fängt da der Spaß und der Reiz an der 3D-Druckerei erst an.

Also, erste Entscheidung: Vollautomat Ja / Nein ???
 
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7eggert

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@horst.w
Genau das ist die Art von Information, die mir als Anfänger* weiterhilft, denn sowas weiß man nur aus Erzählungen oder böser Erfahrung (bin selbst gebranntes Kind, aber halt auf anderem Gebiet). Ich würde mich da Deinem Urteil anschließen und diese Sackgassengeräte ausschließen, wenn ich das Stichwort Anfänger und Bastler höre, besonders bei der Beschreibung des OP. Wer Geld hat und schnelle Erfolge haben will, ohne Technik lernen zu müssen, hat andere Anforderungen, als ich.

(Meine Anforderungen sind bis auf das OS (und den erhofften Preis?) vermutlich sehr ähnlich denen des OP, da haben wir praktisch das selbe Ziel.)


*) Auch da sehe ich den fließenden Übergang, mir gegenüber bist Du der Profi :)
 
H

horst.w

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Wer Geld hat und schnelle Erfolge haben will, ohne Technik lernen zu müssen, hat andere Anforderungen, als ich.

(Meine Anforderungen sind bis auf das OS (und den erhofften Preis?) vermutlich sehr ähnlich denen des OP, da haben wir praktisch das selbe Ziel.)

...

Gut, dann sind wir da schon mal auf einer Linie.

Geld: regiert die Welt und bestimmt letztlich die abschließende Entscheidung.

Technik lernen müssen: das ist dann die Frage, inwieweit ein Bausatz vorbereitet ist, da gibt es ja erhebliche Unterschiede. Die reine Mechanik wird mehr oder weniger jeder hinbekommen. Aber die Elektronik machts aus. Ein Sack voll Elektronikteile und ein paar Platinen oder eben eine fertig vorkonfigurierte Box, die alles enthält, um von der Einrichtung und der Verbindung der mechanischen Teile mit der Steuerung erst gar nicht zu reden. Dann sind wir schon wieder bei Punkt 1), Geld!
Schau Dir CTC an und vergleiche das mit FELIX und MULTEC oder auch noch verschiedenen anderen. Im RepRap-Forum gibt es unter "Projekte" einen Thread zu Vellemann K 8200; ich glaube, die liegen momentan bei so ca 7.000 Beiträgen (selbstverständlich nicht alles Technikprobleme, auch Druckprobleme allgemeiner Art, die nicht unmittelbar mit diesem Gerät zusammen hängen)

Aber zu Technik gibt es auch noch einen anderen, kaufentscheidenden Aspekt, das System oder Arbeitsweise oder wie man das immer bezeichnen will und was da alles dazu gehört.
Art des Aufbaus - offen oder geschlossen, beabsichtigte Drucke und damit Einsatz welcher Materialien, die Auswahl der Extruder und Hotends usw. usw. Was die Sache "schlimm" macht ist, dass die Wahl ggf die Machbarkeit so beeinflusst, dass man hinterher Einschränkungen hinnehmen muss, die einem vorher überhaupt nicht bewusst waren. Das ist so z.B. mit der Hotendtemperatur, da gibt es die Grenze von ca 250 °. Nicht weiter schlimm, denkt man, aber das hat erhebliche Konsequenzen, weil kein Anbieter / Hersteller in einen solchen Bausatz Teile aller Art rein packt, die ein Überschreiten dieser Temperaturgrenze ermöglichen, weit eher wahrscheinlich, die gelieferten Teile schließen das aus. Also Umbau auf der ganzen Linie angesagt. Aber das ist ja das Schöne daran, wenn man kein proprietäres System hat - da ist alles drin. Kostet dann halt irgendwann nochmal was.

Kurzum, was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, wer einsteigt - der sprichwörtliche Anfänger eben - muss sich mit den gängigen Techniken vor seiner Kaufentscheidung auseinander setzen, ob er will oder nicht. AUCH der, für den der Vollautomat in Frage kommt!
Zufallstreffer aufgrund netter Beschreibungen und überschwenglicher Begeisterung in Foren und Werbung (lässt alle kritischen Punkte unter Schönreden einfach weg) sind natürlich nicht ausgeschlossen. Frei nach dem Prinzip, was der da mit seinem Drucker hin zaubert, gefällt mir, mehr brauch ich nicht, sowas kauf ich mir. Ist aber voll ok!

H.
 
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