Mein erster 4-Farb Druck mit dem Kobra X

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Norby

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Seit einer Woche habe ich den KobraX,
Begeistert vom Aufbau, ging Ruck Zuck.
Nun habe ich schon mehrere einfarbige Sachen gedruckt, Ostereier mit durchbrochenen Seiten,
Kabelclips, das Benchy usw. Aber noch keine Mehrfarbigen, auch beim Vorgänger (Kobra neo2) ging es
ja auch nicht so einfach für einen Neuling. Und warum druckt der Drucker bei mehrfarbigen
Drucken hinten in der Ecke irgendwas?
Aber dann sehe ich den kleinen Drachen im Musterordner des Druckers.. und mich hat der Teufel geritten.
Gestern abend nach der Arbeit habe ich meine frisch erhaltene Rolle rotes Filament eingesetzt und den Druck
vom kleinen Drachen gestartet.
Bild1.jpg
Die vorgegebenen Farben durch die bei mir vorhandenen Farben ersetzt,
auf das Display geschaut und meiner Frau gesagt "9 Stunden 20 Minuten". ( die 193 g habe ich überlesen).
Ihr Kommentar: "Einer muss ja arbeiten"
Heute morgen habe ich dann das Ergebnis dokumentiert.
Bild0.jpgBild3.jpg
Ich überlege ob ich den Drucker zurück gebe.
Es ist schier undenkbar das für einen Ausdruck
von effektiv 24 g für das Objekt

Bild2.jpgBild4.jpgBild5.jpg
(157g Abfall +24g Ergebnis) 181 g PLA verbraucht werden.
OK, sie sind hinter ihrer eigenen Prognose zurück geblieben
aber ein Verhältnis von fast 8 zu 1 (Abfall/Ergebnis) ist für mich
als Neuling erschreckend.
Aber dann relativiert sich das Ganze, ich habe während ich diesen
"Bericht" vorbereite diese 181 g in Euro umgerechnet und bin auf
3,62 Euro gekommen, bei durchschnittlich 20 Euro/Kg PLA.
das ist mir dann doch nicht so schlimm wie es sich zuerst anhört!
Fazit: Ich behalte ihn.
 
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PlastikAge

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Gratuliere. Man kann nie genug Spielsachen haben.
Und wegen dem bei dieser Bauart unvermeidlichen Abfall:
Das ist vermeidbar mit einem Mehrkopfdrucker.
Aber schau mal um wieviel so ein Mehrkopfdrucker mehr kostet und rechne das in Filament um bzw wieviel Rollen Filament kannst dir um den Aufpreis kaufen. Dann relativiert sich das wieder etwas.
;-)
 
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Digibike

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Hmmh! 3,62 €? Also ich kalkuliere 3,5 € pro Druckstunde mit Standardmaterialien. Warum? Der Drucker verbrät Strom. Er verbrät Material. Er frißt Wartung, also Zeit. Lager und Düsen etc. halten nicht ewig und müssen gelegentlich getauscht werden - kostet Geld. Und, irgendwann ist das Gerät auch fertig und man möchte was neues... Mit deiner Rechnung 3,62 nur fürs Material wird das wohl ein "Rohrkrepierer". Da strebe ich schon eher sich selbst tragendes Hobby an...

Nur so meine Gedanken dazu. Sowas lass ich auf meinem Prusa XL drüber laufen. Der braucht keine "Spülungen", folglich wechselt er JEDES mal in JEDEM Layer innerhalb 15 sec. und nicht in 90 sec.. Macht sich bei zig tausend wechseln in der Druckzeit und damit auch im Stromverbrauch letztlich, bemerkbar. Ein Tipp am Rande: Er braucht IMMER soviel. Egal, ob du ein Teil druckst, oder die ganze Druckplatte voll "klatscht" mit Teilen, die die Farben ebenso nutzen. Es erhöht sich nur die Druckzeit selbst und der Verbrauch an Filament pro Teile, aber Spülzeit und Spülverlust bleiben gleich... Nur, um eine kleine Besserung aufzuzeigen. Ich habe an meinen Prusa Core auch die MMU - im Prinzip sehr ähnlich. Da aber zum "Spooljoin" machen - bedeutet, ich drucke Einfarbig und zu groß für die Menge auf der Spule, aber, sobald Sie leer ist, springt er einfach auf die nächste und druckt weiter... Gar kein Spülen. Nur komplett aufgebrauchte Rollen am Ende... 😉
Gruß, Digibike
 
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PlastikAge

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Und wenn man das alles wirklich kaufmännisch rechnet, dann erübrigen sich auch "Gefälligkeitsdrucke", weil keiner mehr die "Gefälligkeit, die "eh nix kostet" zahlen will.
Die vielen lustigen Figuren gibts eh um nen Spottpreis im Netz zu kaufen.
Und das teuerste daran ist - meine (Lebens)Zeit.
Egal.
Es ist "mein" Hobby und ich muß und will es gar nicht für Geld machen.
. . .
Außer es kommt einer mit einem wirklich interessanten Teil daher, dann ist es sogar gratis ;-)
 
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Digibike

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Kann man so sehen. Steht ja auch jedem frei. Ändert aber nichts an den Fakten, oder? Mein Ansinnen war einfach nur, daß Filament EIN Part der Kosten ist, aber eben nur einer. Zuweilen noch nichtmal der teuerste - kommt auch ein wenig auf das verwendete Material an. Wenn man das Gerät so verwendet, ist es erstmal grundsätzlich möglich, allerdings muß einem halt auch klar sein, daß es max. das Hobby verteuert. Ich denke, daß sollte man klar komunizieren. Oder wie siehst du das?

Gruß, Digibike
 
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PlastikAge

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Ja eh.
Man sieht in erster Linie mal das Filament.
Und das ist je nach Material, Qualität und Marke nicht mal das teuerste an der Sache.
Hab mal so ne nette Kalkulationstabelle gefunden
3D-Printing-costs/QuotingSheet.xlsx at master · CNCKitchen/3D-Printing-costs
(Die wurde von meiner kaufmännisch gebildeten Freundin mit "relativ realistisch für ein Hobby" abgesegnet.)
Und wenn ich nach der rechne, dann will plötzlich keiner mehr einen "Freundschaftsdruck".
Sogar wenn ich für den "Freundschaftsdruck" die Gewinnmarge weglasse 🙃 . . .
komisch ??
 
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Digibike

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Ich weiß. Ein Kollege wollte für seinen Sohn so ne Sonderedition Lego-Star Wars Figur. Gibt es nur noch bei Sammlern. Und die wollen 20 Euro für die Figur. Er fragte, ob ich das Drucken könne. Ich bejahte das. Er fragte dann gleich, oh, super, was kostet das den? Ich nur, Material werden es wohl etwa ein Euro sein. Ich fragte dann ob er den eine STL hätte? Er nur, "STL? Ne, ich hab ein Foto". Ich nur, ah, ich soll also ein Foto Maßstabsgetreu in CAD übertragen und dann Slicen und drucken? Da bin ich ja locker 8 h beschäftigt?!? Wer zahlt das den? Was ist dir den deine Freizeit mit deiner Familie wert? Immerhin ein kompletter Tag? Dann war das Thema durch... 😉

Gruß, Digibike
 
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PlastikAge

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Es geht nicht drum ob ich es machen kann.
Es geht drum ob du es bezahlen kannst.
🙃
 
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Norby

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Also Digibike und Plastikage, hatte eben Zeit eure Ausführungen zu lesen und fühle mich bestätigt.. Es ist und bleibt ein"Hobby" !*) Und wenn man damit Geld verdienen will (Ersatzteildruck etc.) braucht man auch ganz anderes Equipment. Ich hatte den ersten und zweiten "Freundschaftsdruck" für eine Freundin, einmal einen Halter für ein IKEA Board (den es nicht zu kaufen gibt) und einen "Toonie" (Kindermusikfigur). Ihre Bemerkung "den bemale ich selbst, da brauchst Du nicht mehrfarbig drucken" habe ich als Anfänger gern angenommen. Jetzt weiß ich was es mit dem neuen Drucker für ein Aufstand gewesen wäre. Sie hat mir dann als Dank ein Rolle Filament nach Wahl spendiert. Ich drucke im Moment eine Wandhalterung für eine Küchenwaage, das lerne ich auch noch FUSION360 "on the fly". Wenn ich dann mal wieder Platz habe und mich auch wieder mit Modellbau/Modellflug beschäftigen kann werden sich bestimmt auch noch dafür Anwendungsmöglichkeiten finden.
Danke euch nochmal für die ausführlichen Anmerkungen.

*)Anmerkung. Lieber 3D-Druck als Hobby als Tauben züchten (der Dreck ist "anders)!
 
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PlastikAge

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Sehr löblich, wenn du dich in Fusion (oder irgend ein anderes 3D Programm) einarbeitest. Mit jedem Modell lernst dazu. Und dann kann man hier nen Haken brauchen und dort fehlt noch ne Ablage und da drüben . . .
Irgendwas findet man immer.
 
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Digibike

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.. Wenn ich dann mal wieder Platz habe und mich auch wieder mit Modellbau/Modellflug beschäftigen kann werden sich bestimmt auch noch dafür Anwendungsmöglichkeiten finden.
Nun, auch auf die Gefahr hin, etwas "anzufixen", daß war das größte, was ich bisher gedruckt habe. 1,9 m Spannweite und fast 140 Km/h schnell. Anekdote am Rande: Gedruckt hatte ich den "Broken" an meinem Ultimaker 3 E. Auf dem Ultimakerforum hatten wir eine Diskussion bezüglich der "unsauberen" bearbeitung von Thin Walls mit 0,4 mm Dicke. Tinkergnom, mein ich, war es, der dann lax versuchte, die Diskussion abzuwürgen, in dem er meinte, mal solle auf dem Teppich bleiben, was würde in der Realität schon gedruckt werden, was sinnvoll wäre und aus 0,4 mm dicken Wänden bestehen würde. Daraufhin habe ich nur gemeint, z.b. dass hier und das Flugvideo von der Corsair F4U. knapp 140 Km/h schnell, etwa 5 Kg Abfluggewicht und 1,9 m Spannweite. Besteht zu über 80% aus 0,4 mm Wandstärke. Bekam nie wieder eine Antwort... Was will er dazu auch schreiben? Die Dinger sind alle Ultradünn und mit spezieller Rippengeometrie entsprechend versteift. Dicker würde die Teile in "Bleienten" verwandeln. So sind Sie Kunstflugfähig.

Gruß, Digibike
 
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PlastikAge

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Abgesehen davon, daß ich es bewundere, daß es Leute gibt die solche Modelle am Rechner zeichnen . . .wie lang druckt man an so einem Gerät?
 
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Digibike

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Dieses "Monster" druckte auf dem Ulitmaker 3 14 Tage 24h pro Tag. Ich habe die Teile auf Sticks gesliced und immer das 2.te gestartet. Meine Frau hat dann, während ich im Geschäft war, die Platte leer geräumt und den Stick eingelegt und die letzte Datei, also die erste gedachte eigentlich, gestartet. Ab und zu mußte Sie auch mal Material wechseln. Lernte das Gerät also schon ein wenig näher kennen. Allerdings kann der Ultimaker 3 nur 50 mm/sec. drucken - es sei den, die Qualität ist einem egal. Dann gehen auch 70 oder 100 mm/sec.. Wäre aber für die Tonne. Mein XL und meine Core One sind da mittlerweile eine ganz andere Liga. Auch Qualitätiv. Da sehen die Teile bei 140 mm/sec. sauberer aus, wie bei 50 mm/sec. beim Ultimaker 3. Sind auch ein paar Jahre dazwischen... Aber man sollte eine Woche "Lieferzeit" schon einkalkulieren bei so nem "Brocken". Kleinere, wie die ME109 oder die MIG15 schaffst schon in 3-4 Tagen.

Gruß, Digibike

Gruß, Digibike
 
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PlastikAge

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Es braucht eben alles seine Zeit.
Aber ich hab mal interessehalber wegen der Geschwindigkeit bei meinem XL und beim MK4 nachgesehen, da hat die Vorgabe "speed" 170mm/s. Hab mich noch nie darum gekümmert . . .
Die Teile welche rauskommen sind OK und auf die Uhr schau ich sowieso nicht.
 
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Digibike

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Ich fahr nie über 140 mm/sec. Für gewöhnlich fahr ich zwischen 80 und 120 mm/sec. Warum? Weil ein Gerät das kann, muß ich das nicht auch. Das geht dermaßen auf die Lager, daß das Gerät im Zeitraffer altert. Brauch ich nicht... Mein Auto kann auch bis 6800 U/min. drehen. Deswegen fahre ich aber nicht ständig in der Drehzahl, auch wenn er da die volle PS-Leistung hat - nicht das Drehmoment. Das ist ein anderes Thema...

Gruß, Digibike
 
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PlastikAge

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Oh!
Beim Infill macht er mit der Herstellervorgabe sogar 200 mm/s. Eilgang 300 . . .
Ich bin davon ausgegangen, daß die Leute bei prusa wissen was das Gerät wegstecken kann.
 
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Digibike

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Kann es. Aber Sie verkaufen auch neue Lager... Generell fahr ich immer lieber deutlich langsamer und setze alle Geschwindigkeiten auf einen Level. Warum? Der low "pulst" dann nicht, sondern fließt kontinuierlich. Schafft homogeneres Druckbild. Bei TPU sogar ein Muß, weil TPU gummiartig ist und durch Düsen gepulst drücken ist meist Kontraproduktiv...
 
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PlastikAge

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Ja stimmt.
Prusa muß ja auch Ersatzteile verkaufen :cool:
Ich werd mir mal ne Voreinstellung z'ammschreiben wo die Geschwindigkeiten um 20% niedriger sind.
Bei den meisten Teilen ist es eh wurscht ob das Ding 20% länger läuft oder nicht.
Bloß bei Probestücken (hauptsächlich Gewinde) ist's nicht schlecht wenn es alsbaldigst aus der Maschine fällt.
Versuch und Irrtum ;-)
 
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Digibike

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Ist halt ein "Battle" um die schnellsten Drucker. Tja, aber rennen ist halt nur ein Sprint, der einem einiges abverlangt. Sowas macht man nicht auf Marathonstrecke. Bestenfalls bei Zielsprint, wenn noch ein paar Körner im Tank sind... Was vor allem runter setzen solltest, sind die Beschleunigungswerte. Da gehen die los, wie ne Waschmaschine im Schleudergang... Sie können das, keine Frage. Nur, gut ist das halt nicht wirklich...
 

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