Auch ich möchte gern einsteigen, was sind die aktuellen Kaufempfehlungen?

Diskutiere Auch ich möchte gern einsteigen, was sind die aktuellen Kaufempfehlungen? im Forum Kaufberatung im Bereich Für Einsteiger - Moin zusammen, ich bin's. Ich möchte auch gern in die Welt des 3D Drucks einsteigen. Dabei tun sich naturgemäß viele Fragen auf. Die erste...
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ich bin's

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Moin zusammen, ich bin's.

Ich möchte auch gern in die Welt des 3D Drucks einsteigen.
Dabei tun sich naturgemäß viele Fragen auf.
Die erste: Welche Drucker ist der richtige für den Start. Ein günstiger, der noch stundenlang zusammen gebaut werden muss, oder ein paar Euros mehr und etwas Out-of-Box-Selbstkalibrierend?
Mein Budget: um +/- 500 Eur
Macht gleich etwas mehrfarbiges Sinn, oder einen Drucker, bei dem Nachrüsten möglich ist.

Die zweite Frage: welche Filamente sind zu empfehlen. Da ich auch Halterungen für Werkzeuge etc. drucken möchte, wäre ein Drucker ideal, mit dem auch verstärkte Filamente verarbeitet werden können. Welche Hersteller und Beschaffungsquellen sind zu empfehlen? Gibt es merkbare Qualitätsunterschiede?
Können grundsätzlich alle Drucker alles verarbeiten?

Die dritte Frage: Konnektivität. Ich möchte mich ungern gleich an ein "Hersteller-Universum" binden. Ein Drucker, der verschieden Slicer-Programme (zum reinschnuppern) unterstützt wäre ideal. Von Kontozwang für Firmware-Updates und vollen Funktionsumfang halte ich gar nichts.
Klar wäre es einfach, den Druck aus dem WiFi zu starten, aber habe auch kein Problem, mit Transfer via USB.

Viertens: Dateiformate: Ich habe gelesen, dass die meisten Drucker wohl nur *.STL Formate unterstützen. Dieses soll aber seine Schwächen bei Rundungen und Radien haben. Besser soll das *.STEP Format sein. Wie verhält sich das? Auch in Bezug von STEP zu STL konvertieren? Sind die Unterschiede hier riesig?

Die letzte Frage ist die, nach Wartungsaufwand und Ersatzteilverfügbarkeit.

Ins Auge gefasst habe ich aktuell den Creality K1C. Der soll wohl auch ein Update für mehrfarbiges Drucken bekommen?! Kann mir zu dem Drucker jemand etwas sagen?
Achso, meine Tendenz geht zu einem geschlossenen System.

Gern nehme ich auch weitere Empfehlungen sowie Tipps zu Dingen, die ich beachten muss, an.
Kennt jemand eine gute Vergleichsseite, auf der man Filter setzen kann? wie z.B. Druckerchannel.de für normale Drucker

Freue mich auf Vorschläge und Anregungen. Es fallen mir bestimmt noch zahlreiche Fragen ein.
 
D

Digibike

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Hallo erstmal,

hmmh! Mehrfarbig würde ich, schon erstrecht bei dem Budget, zurück stellen. Es gibt zwar Möglichkeiten, mittels "Mischer", sei es MMU oder Mosaic, aber diese haben alle ein Problem: Es muß alles durch EINE Düse. Was bedeutet das letztlich? Zum einen können nicht oder nur sehr schlecht Materialkombis verdruckt werden. Z.b. kann man, was ich gern mache, für meine Modellflugzeuge Räder Designen. Aus PETG die Felge und der Reifen aus TPU. Kann schön die gewünschte Härte Feinabstimmen. Bei Wechsel-Systemen, aufgrund der unterschiedlichen Temperaturen schon ein NoGo. Das PETG bekommst in die Düse rein und das TPU rausgedrückt - ist ja heißer. Und Umgekehrt...? Und einfach heißer mag TPU, auch kurzzeitig, so gar nicht... Das nächste ist das Spülen an sich: Es kostet Druckzeit und Spülmaterial. Rentiert sich nur, wenn man die Druckplatte voll klatscht. Die Spülverluste sind nämlich immer der gleiche Zeitaufwand und Materialverlust, egal, ob nur ein 1 mm großes Auge oder eine 10 cm große Platte danach gedruckt wird. Und zum Thema Druckzeit: Bei meinem XL dauert es, mit Purge-Tower, etwa 15 sec., bei der MMU etwa 90 Sec. - Pro Wechsel - bei 500 Wechsel kommen da dann schon Zeiten, neben der eigentlichen Druckzeit, zusammen... Mehrere Köpfe eliminiert das ganze, bis auf den Purge-Tower. Den braucht man zwar nicht unbedingt und kann Ihn abschalten, nimmt damit aber in Kauf, daß die ersten cm strecke recht "löchrig" sind, bis der Düsendruck sich wieder eingependelt hat. Es wird ja in der inaktiven Zeit abgekühlt, um ein Chemisches Zersetzen des Filaments zu verhindern. Je tiefer diese Standby-Temperatur, desto besser für das Filament und die Druckbarkeit, allerdings dauert das Aufheizen, wenn es wieder benutzt werden soll, umso länger, was wieder auf kosten der Druckdauer geht - also Abwägungssache. Und dann ist da noch die Umsetzung, wie mehrere Köpfe realisiert wurden. Alle einfach auf einer Achse starr verbunden, als Block, ist weit verbreitet und billig - aber auch kein wirklicher Hit! Warum? Viel Masse, die bewegt werden muß - Ghosting etc... Das andere ist: Ich ziehe über eine sauber gedruckte Fläche die heiße 2.te Düse mit anderem Material unter Umständen, hinterher - super für das "finish". Desweiteren, wenn sich Blobbs bilden oder Ecken heben, verdoppel ich die Chance, daß Druckteil während dem vorbeifahren los zu reißen und mit zu schieben - gibt schönes "Spagetti" und gießt dir gern die Druckköpfe ein - richtig ekelhaft und herausfordernd, die Schadensfrei (!) wieder frei zu legen... Bei meinem Prusa XL holt der Drucker den, von den 5 Köpfen, den er aktuell gerade braucht. Alle anderen verweilen in Ihrer Dockingstation. Bei meinem Ultimaker 3 Extended wird mittels kleiner Mimik der 2.te Druckkopf runter oder in Ruhepostion hoch gesetzt. Die FW paßt die Differenzhöhe des jeweiligen Druckkopfs dann an. Bei meinem RF1000 habe ich mir Dual nachgerüstet, allerdings über DGlas-Extruder. Gibts nicht mehr, was Ersatzteilversorgung erschwert...
Da sind wir dann auch beim System. Ich habe 1 RF1000 von Conrad damals - machen seit Jahren nichts mehr. Ich habe einen Ultimaker 3 Extended. Geschlossenes System. Ersatz gibt es nur käuflich. Modifizieren? Nur eingeschränkt. Obendrein 2,85 mm-system. Schwierig, da immer mehr Hersteller 2,85 mm Filament aus dem Programm nehmen... Dann noch Mk3s+, MK4s mit MMU, Core One mit MMU und Prusa XL 5-Fach Toolchanger. Die Prusa, sowie den RF1000 habe ich nur als Bausatz erworben - beim Ultimaker gibt es nur fertiggeräte. Man muß zwar zusammenbauen, was Zeit in Anspruch nimmt, aber zum einen spart man einige Hundert Euro gern mal und zum anderen weiß man, wie der Drucker aufgebaut ist und funktioniert. Wenn Probleme auftreten, sind die schnell behoben, weil man weiß, wo man wie was zerlegen muß, um entsprechende Probleme zu beheben. Der Drucker wird ja mit der Zeit auf verschleißen oder auch mal ne Düse verstopft sein, Antriebsriemen verschleißen etc... Bei einem Fertiggerät hast du meist keinen Plan und fängst an zu verzweifeln oder zu Murksen, um zum Ziel zu kommen... Das andere ist, die Drucker "leben". Mein Core One z.b. war vor 4 Jahren noch ein MK3s. Ohne MMU. Nach dem Umbau des mittlerweile Mk4s ist er nun ein Core One und hat als "Abfall" mir einen MK3s ohne Heizbett und Netzteil und 4 Führungswellen belassen. Netzteil hatte ich eh ein Stärkeres nachgerüstet, daher schon vorhanden... Ebenso verwende ich teilweise andere Teile an meinen Druckern. Die passen auf Anhieb, da Prusa alle Teile zum Nachkaufen anbietet, aber auch kostenlos zum Downloaden und selbstdrucken zur Verfügung stellt. Ich verwende bei der Lüfterdüse z.b. TPU. Wenn Material hängen bleibt, einfach Düse los schrauben und "wreckeln". Das Filament bricht für gewöhnlich einfach weg. Oder im Extruder-Bereich PA6-Teile. Bei nem geschlossenen System generell möglich, aber viel Messen - mit den ganzen Messfehlern, die man bei jedem Messverfahren mit rein schleift, inkl. man selbst... Und nachher das Experimentieren, bis es wirklich immer klappt! Eben reines Prototyping, da man bei 0 anfängt...

Gruß, Digibike
 
P

PlastikAge

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>Die erste: Welche Drucker ist der richtige für den Start. Ein günstiger, der noch stundenlang zusammen gebaut werden muss, oder ein paar Euros mehr und etwas Out-of-Box-Selbstkalibrierend?<<
Da ich/wir nicht wissen wie handwerklich geschickt oder ungeschickt du bist . . . .
Ich hab mir auf Empfehlung (obwohl hanwerklich geschickt) einen Prusa MK4 gekauft, hingestellt, ans LAN gehängt und gedruckt.

>Macht gleich etwas mehrfarbiges Sinn, oder einen Drucker, bei dem Nachrüsten möglich ist.<<
Was macht "Sinn" und für wen??
Wenn man mehrfarbig obraucht macht es Sinn. Wenn man es nicht braucht macht es keinen "Sinn"
Mehrfarbig ist nicht die einzige Möglichkeit, mit mehreren Köpfen kann man auch mehrere Materialien gleichzeitig verarbeiten.

>Die zweite Frage: welche Filamente sind zu empfehlen.<<
Kommt drauf an wofür?
PLA ist relativ deppensicher, aber nicht für alles geeignet.

>Da ich auch Halterungen für Werkzeuge etc. drucken möchte, wäre ein Drucker ideal, mit dem auch verstärkte Filamente verarbeitet werden können.<<
Je nachdem wie man das Teil im Slicer hinlegt verläuft die Faser. PLA ist etwas "spröder" als PETG also wenns "schnappen" soll nehm ich PETG, ansonsten PLA. Das sieht aber wieder jeder anders für ne andere Anwendung.

>Dateiformate: Ich habe gelesen, dass die meisten Drucker wohl nur *.STL Formate unterstützen.<<
Der Drucker selber will eine *.bgcode Datei. Ne *.stl brauchst für den Slicer.

>Die letzte Frage ist die, nach Wartungsaufwand und Ersatzteilverfügbarkeit.<<
Beim Prusa muß ich gelegentlich mal die Führungen reinigen und schmieren. Ersatzteile kann man teilweise selber drucken. Wie das bei anderen ist - keine Ahnung.

Ansonsten kann ich etliche Fragen mit einem "Im Prinzip ja, aber . . ." beantworten.

Empfehlung meinerseits: werd dir klar darüber was du mit dem Gerät machen willst, dann werden die Fragen spezifischer und auch leicher beantwortbar.

Beispiel: ich will ein Auto. Welches ist das Beste?
Das Beste wofür?
Willst schnell fahren oder willst Steine transportieren?
 
areiland

areiland

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Naja, Mehrfarbigkeit kann man eigentlich mit jedem Drucker realisieren. Man muss den Druck nämlich nur kurz pausieren, das Filament tauschen, die Düse spülen und den Druck dann fortsetzen. So hab ich schon mit dem Mega X mehrfarbige Drucke realisiert. Selbst beim SV04 setze ich diese Möglichkeit ein, um mit einer dritten und vierten Farbe drucken zu können. Hier hab ich den Vorteil, dass ich den Drucker meist nicht mal pausieren muss, da ich die Filamentwechsel beim jeweils unbeschäftigten Extruder vornehme, während der andere Extruder weiterdrucken kann. Und gespült wird rein mittels manuellem durchdrücken direkt in die standardmässigen Auffangbehälter.

Von daher ist Mehrfarbdruck erst mal ein recht diffuses Ansinnen und wird erst dann konkreter, wenn man mehrere Farben auf der gleichen Schicht verdrucken können will. Und dafür haben die meisten Hersteller inzwischen Lösungen in Form von AMS, ACE etc. oder sogar Toolchangern im Angebot.

Die aktuellen Drucker sind auch selbstkalibrierend und kommen entweder als komplett montierte Geräte, oder sie sind mit wenig Aufwand zu montieren und schnell druckbereit. Die allermeisten eingehausten Drucker kommen fertig montiert und müssen lediglich von Transportsicherungen befreit werden. Es muss dann lediglich noch etwas Zubehör angebracht werden und sie sind druckbereit.

Mein Sovol Zero war in weniger als einer Stunde bereit für den ersten Druck, der auch direkt ohne Beanstandungen blieb.

Sämtliche aktuellen 3D Drucker drucken schon out of the Box recht vernünftig, die früheren Konfigurations- und Einrichtungsorgien gibts in der Form nicht mehr. Praktisch alle Hersteller liefern auf SD Karte oder USB Stick die benötigten Slicer mit, die auch sehr vernünftig konfigurierte Druckerprofile besitzen. Auch das benötigte Werkzeug liegt den Druckern schon bei.

Allerdings muss man sich zunächst mal darüber klar werden, was man genau will und da spielt auch die gewünschte Druckbettgrösse eine grosse Rolle. Eingehauste Drucker kommen mit praktisch allen Filamenten zurecht, weshalb die natürlich die grösste Flexibilität besitzen. Für die meisten Teile kann man sich aber getrost auch auf PLA und PETG verlassen, die beiden reichen für die meisten Anwendungen wirklich aus.
 
I

ich bin's

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Danke für die Antworten.

Mein Feedback dazu:
  • Merhfarben möglich, aber lieber mit mehren Köpfen oder halt den zusätzliche Aufwand in Kauf nehmen.
  • Einen Zusammenbau traue ich mir grundsätzlich zu, wenn die Anleitungen stimmig sind.
  • Was ich damit machen will. Ich glaube, dass exakt vorab zu definieren ist schwierig. Die Ideen werden, wie bei so vielen, wachsen. Es wäre natürlich schaden, wenn der Drucker dann schnell sagt: Nöö, das geht nicht.
  • Dei gängisten Größen scheinen ja an 200/250mm im Quadrat anzufangen. Denke das sollte für den Anfang reichen. Man kann ja auch größere Teile über Fügeflächen miteinander verbinden.
  • Für den Start denke ich, mal hier ein Gehäuse drucken, Halter für die Werkstatt/Wekzeuge, Absaugstutzen anpassen.
  • Welche Materialen ich tatsächlich verarbeiten möchte, kann ich auch noch nicht sagen, da ich mich dazu noch einlesen muss. hab da aber noch nichts passendes gefunden.

Prusa habe ich mir jetzt einmal genauer angesehen. Scheinen irgendwie sympathisch mit ihrer eigenen "Druckerfarm" und den damit verbundenden Fehlerausmerzen in der eigenen Fertigung. Auch Themen wie Datenschutz scheinen dort sorgfältiger Betrachtet werden.
Was mir auch gut gefiel, dass man wohl vieles gut zerlegen kann, Ersatzteilverfügbarkeit und ein europäisches Produkt... Modularer Aufbau und Upgrades Nachrüsten.

Wie ist der Markt für gebrauchte Drucker? Lohnt sich das? Oder eher Finger weg? Worauf sollte man ggf. achten? Welche Lebenserwartung hat ein gepflegter Drucker?
 
areiland

areiland

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Bei den Prusa Druckern wirst Du mit Deiner Budgetvorstellung und der angedachten Druckbettgrösse eher nicht fündig werden können. Dort passen nur die Minis gerade noch so in Deine Budgetvorstellungen und die bieten nur 180x180mm Druckbettgrösse. Schau Dich also eher weitergefasst um und ziehe auch andere Hersteller in Betracht.

Gebrauchte Drucker sind so eine Sache, Du weisst einfach nicht wie pfleglich der bisherige Besitzer das Gerät behandelt hat und warum er es abgeben möchte. Da würde ich auf jeden Fall nicht auf Kleinanzeigen und Co schauen, sondern eher die Verkaufsbereiche der Foren zu Rate ziehen. Dort sind die Chancen, einen gepflegten Drucker zu einem fairen Preis ergattern zu können, deutlich höher, weil die Drucker dort meist wegen Modellwechsel angeboten werden und von Leuten kommen, die sich um ihre Geräte gekümmert haben.

Ich hab kürzlich auch für kleines Geld einen Drucker (den oben erwähnten Anycubic Mega X) verkauft, der immer sauber druckte und dem Käufer dies bei mir auch eindrucksvoll demonstrierte. Abgegeben hab ich den Drucker nur, weil der mit meinen eigenen Ansprüchen nicht mehr mithalten konnte und deshalb einem Modell (den Sovol SV04) weichen musste, das eben gerade in Punkto Mehrfarbigkeit mehr Möglichkeiten bot und bietet. Meinen SV04 werde ich demnächst wohl auch anbieten, denn ich interessiere mich inzwischen für ein paar noch ausgefeiltere Modelle, die für mich noch interessanter sind.

Ein gut gepflegter Drucker kann etliche Jahre gut laufen, wenn man sich wirklich drum kümmert und ihn regelmässig wartet. Solange er technisch einwandfrei ist, kann man ihn jederzeit auch mit den passenden Daten füttern - die ja auch nicht unbedingt per Netzwerk an ihn gesendet werden müssen. Im Zweifel gehen auch USB Sticks oder SD Karten mit denen man die Drucker füttern kann. Theoretisch lassen sich die Drucker deshalb auch zwanzig Jahre nutzen. Kommt einfach nur darauf an, wie lange einen die Möglichkeiten der Drucker zufrieden stellen. Denn der eigentliche Grund für Modellwechsel sind in der Regel gestiegene Ansprüche an die Drucke und der Wunsch nach zusätzlichen Möglichkeiten.
 
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PlastikAge

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Für "mich" liegt der Vorteil einer Mehrkopfmaschine nicht darin, daß ich lustige bunte Figuren drucken kann, sondern daß ich zwei Materialien zugleich verdrucken kann. Also z.B. PETG für das Teil selbst und PLA für das Stützmaterial. Oder umgekehrt.
 
areiland

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@PlastikAge
Ich drucke auch keine lustigen Dekohasen, sondern fast ausschliesslich Funktionsteile. Die können aber durchaus auch Schriftzüge oder Logos besitzen.
 
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Digibike

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@PlastikAge
Ich drucke auch keine lustigen Dekohasen, sondern fast ausschliesslich Funktionsteile. Die können aber durchaus auch Schriftzüge oder Logos besitzen.
Müssen manche sogar. Wenn Leute bei mir Nachbestellen muß ich ja wissen, wovon er redet - andernfalls müßte ich zum zigten mal das selbe Teil nachdesignen - nicht sonderlich effektiv... Aber gute Beschäftigungstherapie - und jedesmal ne neue Überraschung, ob es paßt... 😉Im Geschäft ist es sogar zwingend.
 
areiland

areiland

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@Digibike
Trifft bei mir eher nicht zu, da ich zum grössten Teil nur für mich drucke und keine kommerziellen Interessen verfolge. Aber da sind eben auch Namensschilder darunter, Einkaufswagendiebe mit lustigen Motiven und noch einiges mehr, das nur wirkt wenn die Motive und Logos farblich abgesetzt sind.

Auf der anderen Seite hab ich äusserst selten mal Drucke, die tatsächlich Supports benötigen. Wenn Supports nötig werden könnten, berücksichtige ich das ohnehin schon konstruktiv, setze die direkt ran und kalkuliere eine Nachbearbeitung mit ein.
 
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Digibike

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Kann ich teilweise keine Rücksicht drauf nehmen... Aber dafür habe ich auch spezielle Supportmaterialien. Xioneer VXL ist da nicht schlecht. Etwas teuer, aber ich setze eigentlich nur die Kontaktflächen mit Supportmaterial. Der Rest wird mit Eigenmaterial gedruckt. Spart Geld, spart Zeit und Material. Funktioniert selbst mit ABS & Co. und ist löslich. Aber nicht Wasserlöslich! Es muß lauge sein. Waschmittel geht in die richtige Richtung. Aber das perfekte dafür bieten Sie auch an. Da ich aber kaum Supportmaterial verwende, ist es auch sehr spät erst gesättigt, wodurch ich auch weniger von dem "Löser" brauch. Spart also doppelt und dreifach, wenn man´s richtig verwendet... Flächig die Kontaktfläche, also dichter Support, und die Oberfläche wird richtig gut.
Aber da gibt es unterschiedlichste herangehensweisen und Philosophien. Ich muß halt liefern. Und im Geschäft kann ich nicht Stunden mit Nachbearbeiten verbringen - meine Arbeitsstunde kostet ja auch und da sind dann 5 Euro Supportmaterial dagegen schnell ein "schlechter Witz". Zuhause seh ich das dann teilweise schon auch etwas anders, bei eigenen Drucken, aber das ist dann auch ne eigene Geschichte... Sollte man nicht vermischen, Kommerziellen Druck und Privaten Hobbydruck.

Gruß, Digibike
 
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Digibike

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Gebraucht gibts sicher einiges. Beobachte ich allerdings nicht so, @Ich bin´s. Je älter der Drucker, desto weiter entfernst dich halt vom aktuellen "State of the Art". Zu Zeiten des MK3s noch, war das manuelle Einmessen noch Standard, aber der konnte schon "nachführen" über die Pinda. Beim MK3s+ hielt schon eine geänderte Pinda einzug, die weniger kritisch für Temperaturdrift war (Elektronik und Wärme - gerade bei Druckern, die nachträglich eingehaust werden...). Um mal einen Grundriss beim Prusa-Arbeitspferd, der Historie zu machen. Der Drucker, wenn die Lager sauber und geschmiert gehalten werden, ein langsamer, nach heutigen Maßstäben, aber extrem zuverlässiger Drucker. Wenn du TPU druckst, spielt das keine wirkliche Rolle, weil, TPU kannst du gar nicht schnell drucken - zumindest nicht sehr lang... Gummi und durch Verengung pressen - funktioniert bis zum gewissen Punkt. Wenn der Zeitpunkt zu kurz wird, sucht es sich halt "andere Wege" und die Verstopfung und Clogging sind vorprogrammiert... z.b... Es kommt also auch ein wenig darauf an, was man so alles verarbeiten will. Bettschubser haben massiv Masse und entsprechend stark limitierte Beschleunigung und Verzögerung. Sie können auch 200 mm/sec, daß Problem ist halt, daß Sie das nicht innerhalb von 10 mm erreichen können, ohne massive Schrittverluste. Und Abbremsen ist das gleiche Thema... Von dem her ist da bei 50 mm/sec meist schluß bzw. schon deutlich danach die Qualität am abbauen und Kannten sich unscharf versetzt zur eigentlichen Kante/kontur abzeichnend - so genanntes Ghosting z.b.
 

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