Anfänger braucht Starthilfe

Diskutiere Anfänger braucht Starthilfe im Forum Häufige Fragen im Bereich Für Einsteiger - Hallo zusammen, ich bin in Sachen 3D-Druck absoluter Anfänger und habe habe ein paar vermutlich dumme Fragen..... Mein erstes "Projekt" wäre...
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krp11

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Hallo zusammen,

ich bin in Sachen 3D-Druck absoluter Anfänger und habe habe ein paar vermutlich dumme Fragen.....
Mein erstes "Projekt" wäre ein Kunststoff-Ring (leicht profiliert) mit 40mm Innendurchmesser und 50mm Außendurchmesser, Höhe 5mm.

Ich dachte immer, um ein 3D-Objekt zu drucken, brauche ich die kompletten Maße als Datei, die ich mir von dem Konstrukteur des Teiles besorgen muß, bzw. die ein freundlicher Bastler zur Verfügung stellt.
Aber anscheinend kann man mithilfe von Abfotographieren (aus mehreren Seiten/Höhenansichten) diese Druck-Datei mit einer Software selbst erstellen... Damit wäre dann also die erste Hürde genommen?
Jetzt könnte ich also das Objekt drucken lassen?!
Mein Werkstück ist vermutlich relativ anspruchslos. Es handelt sich (für den interessierten Leser) um einen Klemmring für eine Vergaser-Membran aus einem BMW-Motorrad. Das Teil muß benzinfest aber kaum hitzeresistent sein!
Welchen 3D-Drucker und welches Filament soll ich mir als Anfänger (vielleicht wird auch mehr draus) kaufen?

Ich bedanke mich im voraus für Eure Antworten.

Viele Grüße
Peter
 
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dorsai

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Ich würde mir bei einer der bekannten Seiten:printables,Maker World,usw einen Ring suchen und den dann solange scalieren bis er passt(bin auch Anfänger)Hab das bei Kleiderhaken so gemacht bis der auf die Platte gepasst hat.
 
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PlastikAge

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Um so einen Ring zu zeichnen wäre es am besten man hat das Ding neben sich liegen.

yeggi
Please wait a moment while we check whether you are human or a bot. You will then be automatically redirected.
ist eine Metasuchmaschine die in mehreren Datenbanken sucht. Oft liegt es an der Findung des richtigen Suchbegriffs um etwas zu finden.

PLA und PETG sind relativ "foolproof" halten aber nur bis ca 50 / 60 / 70 °C aus.
Ebenso ist das Zeug ziemlich resistent gegen viele Lösungsmittel.


Und welchen Drucker - jo mei - da gibt es deren viel und wie intensiv willst du dich damit beschäftigen - müssen.
Das betrifft allein schon die automatische oder manuelle Bettnivellierung, der mit manueller kostet natürlich weniger, der mit mehr, usw usw
 
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krp11

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Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten.
Ach du meine Güte, das mit meiner nicht vorhandenen Ahnung ist ja schlimmer, als ich dachte!

@dorsai
Das mit dem Download eines bestehenden ähnlichen Objektes ist natürlich eine gute Idee!
Andererseits, wenn schon denn schon....Ich habe mir gestern mal zwei solcher Apps zum Erstellen von Druck-Dateien auf mein Android-Smartphone heruntergeladen. (KIRI Engine, MagiScan) Abgesehen davon, daß das mit dem Versprechen einer kostenlosen App ja nicht so wirklich stimmt (ohne Kauf einer Abo-Version schwierig), habe ich mal auf die Schnelle einen Kunststoffring fotografiert. Ich war angenehm erschrocken, als ich bemerkte, daß das Teil plötzlich dreidimensional erschien! Dann geht es bei diesen Apps anscheinend online weiter: Hochladen der Vorlage/Warten/Download/Export......
Am besten gefällt mir dabei das "MagiScan"...Aber natürlich warte ich mit dem Kauf. Ich will das Pferd ja nicht von hinten aufzäumen!

@PlastikAge
Ich habe das Teil in natura, also könnte ich es "zeichnen".....Doch wenn ich nicht ganz daneben liege, wird mir das doch mithilfe eines dieser Scan-Utilities abgenommen?
PLA und PETG sind relativ "foolproof" halten aber nur bis ca 50 / 60 / 70 °C aus.
Prima, dann gibt´s also das richtige für mich als fool....Die Temperatur paßt! Diese beiden Materialien scheinen, was ich so gelesen habe, die populärsten zu sein.

Und welchen Drucker - jo mei
Tja, das war natürlich eine foolish question.....

Ich will´s mal so sagen, "wer billig kauft, kauft zweimal!"
Wenn ich bedenke, daß mir gestern bei meinem Gardena-Rasensprenger ein Kunststoffteil gebrochen ist, würde ich mal sagen, daß meine Ambitionen sicher steigen werden.
Also, es sollte etwas vernünftiges werden.
Bei Dingen wie automatischer Bettnivellierung oder Gehäuse oder Heizung kann ich nicht abschätzen, ob ich das vermissen werde...ich denke JA....

Ich frage jetzt mal anders....Welches Gerät besitzt Du?
Mir ist wichtig die Verfügbarkeit, Popularität, Unterstützung im Forum (kein Exot), Filament-Verfügbarkeit (oder ist ein Filament universell?)

Nochmal zum Scan-Utility. Sehe ich das richtig, STL-Dateien scheinen der Standard zu sein. Muß ich in der Hinsicht bei der Wahl der App aufpassen? Wäre MagiScan eine gute Wahl?
Und welches Programm verwendest Du?
Ach ja, Bambu-Drucker scheinen populär zu sein?

Fragen über Fragen.......

Ich wünsche Euch einen angenehmen Tag.

Viele Grüße
Peter
 
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PlastikAge

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Also:
Es gibt diese 3D-Scanner. Aber wie das via Händi oder sonstwas funktioniert - keinen blassen Schimmer. Ich zeichne alles mit FreeCad.
Ebenso wie genau das Ding dann rauskommt bzw wieviel Nacharbeit erforderlich ist.
Es macht (denk ich mir) einen Unterschied ob man eine Figur scannt oder ein Maschinenteil. Wenn die Figur um 0,5 Millimeter danebenliegt - wer merkt das schon? Wenn aber ein Maschinenteil um nen halben MM danebenliegt dann ist das was anderes.

Aus PLA und PETG hab ich auch schon Wechselzahnräder für meine kleine Drehbank gemacht und die halten das Öl aus und funktionieren.
Die erforderliche Festigkeit ergibt sich auch aus Anzahl der Perimeter bzw Infill.

Meiner ist ein Prusa MK4, das Gerät wurde mir von jemanden empfohlen der 3 Stück täglich in seiner Firma "benutzt".
Grob gesagt: bestellen, auspacken, aufstellen, Initialisierung ablaufen lassen, drucken.
Auf der Prusa Seite kannst auch nachschauen (wenn dort angemeldet) wer einen Drucker rumstehen hat.
Du kannst den Drucker auch völlig komplett "offline" betreiben, die Datein mit USB-Stick reinspielen oder über Kabel oder W-lan mit Datein versorgen bzw steuern. Via "Prusa Connect" kannst mehrere Drucker steuern und versorgen.

Das Bett (Abstand Düse zu Druckbett) richtet sich bei jedem mal einschalten automatisch aus
-> man muß nicht mit Fühllehren und Schrauben das Bett einrichten.

Meiner läuft seit etwa April 2024, hat schon 15,1 Km (15.100 Meter) Filament durchgewurschtelt und es war nur gelegentlich mal die Düse mit ner Bürste von Filamentschmodder zu befreien.
Das Gerät funktioniert einfach.
Nebenbei kannst dir viele Teile des Druckers runerladen und selber drucken falls mal n Teil kaputt geht. Klar gibt es billigere und größere, schönere, schnellere . . . Geräte, aber wenn ich oft lese welche Probleme die Leute damit haben, dann ist mir um das Geld nicht leid.
Der Hersteller ist gleich nebenan in Tschechien, notfalls fährst mit dem Drucker mal eben rüber.

Ja, .stl (Stereolithografie) ist das Standardformat für den Slicer, der schneidet das Modell in Scheibchen und diese Datei (.bgcode) schickst dann in den Drucker rein.
Und wie oben gesagt (geschrieben) das 3D-scannen interessiert mich zwar, habs aber bisher nicht gebraucht. Und somit kann ich dir auch nicht sagen, welche Software/Programm/App dafür am geeignetsten wäre.
Ich zeichne alles mit Freecad (aus FreeCad wird die Datei als *.stl exportiert) und als Slicer nutz ich den von Prusa.

Filament: es gibt gar deren viele Hersteller.
Anfangs hab ich Prusament PLA + PETG (ca 30€/Kg) verdruckt, ob der Menge aber dann mal Jayo probiert (in der 10x1 Kg Packung um ca 12 € / Kg) das läuft mit der Standardeinstellung problemlos. Aufgefallen ist mir beim PETG, daß das Prusament bei der Farbe wesentlich gesättigter / durchgefärbter rauskommt als das Jayo, das wirkt eher gaaanz leicht . . na ja, nicht so durchgefärbt.

Ein Gehäuse - hab ich mir auch geleistet - ist nur bei ABS (?) notwendig wegen der notwendigen höheren Umgebungstemperatur, damit sich das gedruckte Teil nicht zu stark verzieht. Meins brauch ich eigentlich nur, damit mir das Gerät nicht einstaubt ;-)

Hab ich was vergessen ??
 
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krp11

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Wow! Vielen Dank für die sehr schnelle und vor allem umfangreiche, aufschlußreiche Mail!

Ich habe gerade auf filafarm.de das Teil angesehen. Was den Preis betrifft, habe ich bereits in dieser 1000€-Kategorie gedacht.
Auf Original Prusa 3D-Drucker direkt von Josef Prusa habe ich das Teil dann als Bausatz gefunden (MK4S)

Was hat es mit diesen verschiedenen Druckblechen auf sich? Satiniert, glatt, texturiert?
Legt man damit die gewünschte Oberflächenstruktur fest? Das hat aber doch nur bei der Auflagefläche eine Auswirkung?
Ich nehme an, ich würde ein glattes Blech benötigen, da mein Werkstück ebenfalls eine glatte Oberfläche hat.

Jetzt steh´ ich da. Dein Drucker hört sich toll an. Mal sehen, ob ich da überhaupt noch nach Alternativen suchen möchte. Wichtig ist, daß es ein Drucker ist, der weit verbreitet ist.

Ich fürchte, das war nicht die letzte Anfrage, die Du von mir kriegst!
 
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krp11

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...und da ist sie auch schon, die nächste Frage:

Es geht um den Slicer. Um diese Software komme ich ja nicht herum.
Aber wie ist das, wenn ich, wie oben geschrieben, ein Werkstück scanne und dann per App hochlade. Wird dann meine 3D-Vorlage bei so einem Online-Utility (z.B. MagiScan) mit einem Slicer online aufbereitet und ich erhalte dann die fertige Druck-Datei mit den einzelnen Schichten?
Das scheint mir sehr nervig zu sein und die App kostet schließlich auch Geld.
Also scheint der Weg über eine CAD-Software (z.B. FreeCAD) plus Slicer der Königsweg zu sein?

@PlastikAge
Welchen Slicer verwendest Du?
 
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PlastikAge

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Du kannst dir direkt bei Prusa in Tschechien das Gerät bestellen, hab ich auch gemacht, und es gibt die Drucker auch als Bausatz un n paar € billiger. Je nachdem wie geschickt man ist. Ich hab mir das Gerät fix fertig montiert bestellt, bloß das Gehäuse mußt ich zusammensschrauben und damit der Drucker ins Gehäuse paßt n paar kabel umlegen.
Mein Bekannter hat die Geräte in der Firma ohne Gehäuse in einem Regal stehen, der verdruckt auch nur PLA und PETG.

Die Druckbleche:
Nein, es geht nicht um die Struktur der untere Fläche, sondern wie gut (oder schlecht) das jeweilige material auf dem Druckblech pickt. Auf dem einen hält es nicht gut, vom anderen bringst es nicht mehr runter. Ebenso ganz wichtig, das Blech mit Allohol (Isopropanol) putzen, weil auf ner fettigen Fläche hält das Zeug nicht. und es genügt das Blech mit den fingern zu befummeln damit es "fettig" ist.

Sollt ich mir noch mal einen kaufen, dann ist das sicher wieder ein Prusa.
 
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PlastikAge

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Wegen der 3-D Scanner Software / App habe ich keinen blassen Schimmer.

Und - man muß dem Slicer auch sagen, welches Material man verdruckt. Bisher hab ich nur PLA und PETG verdruckt, aber jedes Material braucht seine eigene Temperatur, Geschwindigkeit, Lüftereinstellung . . .

Es gibt für den Slicer "Werksvorgaben" die funktionieren in den allerallermeisten Fällen.
Und wenns spießt, dann muß man wissen (oder sich im Forum schlau machen, Tutorials ansehen) warum man an welcher Schraube drehen muß damit das passiert was man erreichen will. Bei einem Teil hatte ich mit schräg liegenden Flächen ein Problem, da bin ich dann mit der Geschwindigkeit runtergegangen, ebenso wurden die Gewinde besser wenn man die Layerhöhe runterschraubt usw usw.

Bei mir läuft der Prusa Slicer.

Und - man muß die Teile 3-dimensional zeichen - kann für einen unbedarften eventuell eine kleine Hürde sein, aber auf Youtube gibts genug deutsche Tutorials.

Und wenn einen was interessiert und man will das können / machen, dann beschäftigt man sich entsprechend und kommt jeden Tag ein kleines Stückchen weiter.

Nachtrag: stell mal n Bildchen von dem Teil rein was du drucken willst
 
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krp11

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Wo fang´ ich an?
Ja, Bausatz wäre gut. Ich denke, das krieg´ ich hin, habe mein ganzes Berufsleben in der Computerbranche und als Radio-u. Fernsehtechniker gearbeitet. Ich bin Bastler.....

Es gibt da anscheinend zwei Versionen dieses Druckers, oder verstehe ich da etwas nicht....Original MK4S und "nicht original"....

Druckbleche....
Okay, klar, das Teil muß ja irgendwie haften, aber am Ende auch abzunehmen sein.

Slicer...
Ich habe mir gerade den Prusa Slicer installiert. Nun wird schon einiges klarer. Aber natürlich kann ich da noch nix großartiges machen. Doch ich sehe schon, da gibt es unzählige Settings.
In der Formen-Galerie habe ich sogar ein Sample gefunden, das ja vielleicht eine gute Ausgangsposition für mein Teil darstellt: torus.stl
Ich vermute, daß ich diese Samples aus der Formen-Galerie mit dem Prusa Slicer nicht editieren/verändern kann (habe jedenfalls noch nix gefunden), sondern daß ich dann ein CAD-Programm benötige.

Ich hänge mal zwei Bilder von meinem Werkstück an...
 

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krp11

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...ach jetzt sehe ich gerade, auch FreeCAD ist wie der Prusa Slicer Open Source....prima!
Wenn ich mich nicht irre, hätte ich dann ja alles, was man zum 3D-Druck benötigt!
Okay, gut, den Drucker bräuchte ich noch!:):D
 
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PlastikAge

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Auf der Prusa Seite gibts unter "Hilfe" die Montage- und Kalibrieranleitungen, da kannst nachsehen ob du dir das zutraust.

Original: Es gibt Nachbauten aus fernen Ländern, die den "original" Prusa sehr, sehr ähnlich sehen.

Slice me nice: es ist schier ein Spiel ohne Grenzen. In der Vorschau, links unten, zeigts dann an wie es geschnitten wird und mit den Schiebereglern kannst dir anzeigen lassen wie der Druckkopf fährt.

Die *.stl Datei kannst, theoretisch, nicht mehr bearbeiten, höchstens im Slizer skalieren, zerschneiden. Anscheinend geht es mit entsprechender CAD-Software - keine Ahnung.
Wennst Modelle zum spielen brauchst:
blechbude | Printables.com

FreeCad is open source, kommen laufend Updates raus. Für die Version 1.0 aufwärts brauchst (anscheinend) mindestens Win 10.

Du kannst die *.stl Datei auch bei einem Online Dienstleister drucken lassen. Habe positive Rückmeldungen von Leuten die das mit meinen Modellen gemacht haben. Da geht dann auch Metall . . .

Noch eine Warnung:
wenn man nur etwas schöpferisch ist, findet man immer und überall etwas wofür man ein Teil braucht das es nicht zu kaufen gibt aber nun kann man es selber zeichnen und drucken.

Der Ring:
1. ist das n elastisches Material? dafür gäbe es TPU
2. ist der innen beidseitig so abgesetzt?
Weil, man kann nicht "in die Luft" drucken, da brauchts entweder Stützmaterial (macht der Slizer) oder, wenn möglich, konstruiert man das Teil gleich so, daß es ohne Unterstützung druckbar ist. Der Drucker schafft etwa 45° Überhang.
 
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krp11

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Nein, der Ring ist nicht aus TPU. Eventuell aus Teflon, jedenfalls nicht thermoplastisch.
Er ist nur einseitig abgesetzt...Ich hoffe, Du kannst das aus dem schnell zusammengeschmierten Bildchen sehen.
Ob dieser Absatz überhaupt sein muß, weiß ich nicht. Meiner Meinung nach nein!
Also eventuell einfach ein "flacher Torus", bzw. mindestens eine flache Seite.

Deine "Warnung" ist angekommen! Ja, es ist wie mit vielen Dingen, z.B. Bierbrau-Set.....
 

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PlastikAge

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Zuerst, du schreibst:
>um einen Klemmring für eine Vergaser-Membran aus einem BMW-Motorrad<<
ist das ein Ring der bei einem Gleichdruckvergaser oben am Schieber sitzt wo die Membran befestigt ist?
Da sollte PETG genügen; je nachdem wie heiß der Vergaser wird. PETG ist "etwas" elastischer als PLA und hält ein paar °C mehr aus. Die UV-beständigkeit wird im Vergaser drin ja nicht so wichtig sein.

Die Konstruktion des Ringes sollte kein Problem sein, Querschnitt ausmessen, "Skizze" (so nennt sich das in FreeCad glaub ich) zeichnen und um die Mittenachse rotieren lassen.
WENN er nicht genau paßt, dann mußt in FreeCad nur die Skizze des Ringes korrigieren und nicht das ganze Teil neu zeichnen.
 
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krp11

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Stimmt, das ist der Ring, mit dem die Vergasermembran am Gasschieber (BMW R80 /7) befestigt ist, gibt es leider nicht einzeln zu kaufen, da er anscheinend durch Aufbördeln fixiert ist. Er hat sich letzte Woche plötzlich gelöst, ist aber nicht gebrochen!
Ja, UV-Beständigkeit dürfte nebensächlich sein, da scheint selten die Sonne rein.
Ich werde mich mal mit FreeCAD spielen und stelle mir das so vor, ich bastle einen Ring, der eigentlich zu eng ist und feile ihn dann vorsichtig mit der Fingerfeile auf. Ich habe nämlich zum Glück einen alten Ring, bei dem offenbar die Toleranz etwas enger liegt und dieser sitzt nun relativ gut.
In dem Gleichdruckgehäuse wird es auch nicht besonders warm drin.
Also werde ich wohl demnächst Deine "Warnung" vor der ständigen Suche nach neuen Druck-Aufgaben in den Wind schlagen! ;)
 
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PlastikAge

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. . . gibt es nicht zu kaufen.
Das ist natürlich DER Grund sich einen Drucker zuzulegen :cool:
Einen Versuch wäre es allemal wert.

Für meine XS650 hab ich mir den Starterknopf nachgezeichnet und gedruckt. Nicht weil es den nicht zu kaufen gegeben hätte, aber ich wollte ihn in rot . . .
 
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krp11

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Sooo, jetzt hammwa den Salat!
Ich habe auch eine BMW R1250GS Adv., die hat diesen dämlichen Blinkerschalter. Ich bastle da schon länger an einer Art Verlängerung herum und biege da hässliche Aluteile..... Da bietet sich der 3D-Druck natürlich an! Da muß ich allerdings noch viel lernen!
 
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PlastikAge

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Blinker gehören nur an ein zweispuriges KFZ - meine Meinung.
Egal.
3D-Druck kann viel aber nicht alles.
Unter einer gewissen Materialstärke bleibt dir nur Metall - welches auch immer.

Ich verbrauche bei manchen Teilen mehr Zeit damit, mir zu überlegen, wie ich das druckgerecht konstruiere und wie ich das im Programm zeichne - also nicht die Form an sich sondern wie ich mit welchen Werkzeugen des Programms das Teil konstruiere.
Deinen Ring könnt man auch anders als als Rotationskörper konstruieren, eine Scheibe, ein großes Loch rein, für den Absatz eine zweite Subtraktion und die Ecken mit Radien. Es geht hauptsächlich darum, bei welcher Methode man nachträglich einfacher welche eventuell notwendigen Änderungen leichter durchführen kann.
Wenn das mal klar ist, dann geht es meist Ruck-Zuck.
 
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krp11

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Meine Oldtimer haben schon Blinker. Sie stammen nicht mehr aus der Zeit, als alle Motorräder schwarz waren!

Ich versuche mich gerade mit dem Sketcher von FreeCAD, hab´ auch schon zwei konzentrische Kreise geschafft.(y) Aber das ist jetzt alles nur zweidimensional. Ich raff´ das nicht, wie ich da einen Zylinder draus mache...Oder kapier´ ich da etwas nicht. Mit der Dokumentation komme ich nicht weiter.
 
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krp11

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...Zylinder.....hab´s gefunden!
Da werde ich wohl einen Zylinder mit Loch auch noch hinkriegen....
 

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