Anfänger 3D Druck Druckfehler

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Vivi

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Hallo zusammen,
ich bin noch ganz frisch beim 3D Drucken.Jetzt habe ich ein bisschen was gedruckt, aber immer mal wieder kleine Fehler wo ich mir einfach nicht erklären kann wieso und hier auf Hilfe hoffe. Gerne auch Tipps wo oder wie ich sowas ggf. auch alleine rausbekommen.

Bild 1 - Zylinder - hier ist die Hälfte der Flasche glatt und die andere nicht. Warum ?
Bild 2/3- Hase - wieso sieht der Kopf so aus ? Der Rest ist super geworden (es handelt sich um eine Makerworldvorlage)
Weiterhin ist das normal, das man immer sieht wo die stützen waren?
Bild4/5 - Föhnständer - hier sind die Kanten nicbt schön geworden der Rest sieht gut aus ich verstehe aber nicht wieso das so ist.

Ach so vielleicht noch zur Info ich drucke mit einem Bambulab P1S, das schwarze Filament ist PLA von Sunlu, das graue ist PETG vom Bambulab
 

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Baloofy

Baloofy

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Hi Vivi,
Grundsätzlich sehen deine Modelle für den Anfang nicht schlecht aus. Wenn ich deine Fragen lese, habe ich das Gefühl, dass du zu hohe Erwartungen hast. Man kann sehr viel mit mit Filamentdruck machen, aber es gibt Einschrenkungen. Die Treppen beim Hasen z.B. ergeben sich wegen der Schichthöhe. Die kannst du reduzieren, wenn du die Schichthöhe reduzierst, aber ganz weg gehen die nicht. Mit diversen Nachbehandlungen kann man die wegbekommen. Überhänge drucken funktionieren bis 45° gut, darunter braucht es mehr Erfahrung.

3D-Druck ist nicht ganz so einfach wie man meint. Man hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Drucker wie dein Bambulab funktionieren schon sehr gut out of the Box. Aber, will man mehr, muss man sich mit der Materie auseinandersetzten.

Als ich angefangen habe, war es normal, mit jeden neuen Filament stundenlang zu testen, um brauchbare Ergebnisse zu erhalten. Heute ist es viel einfacher, aber noch nicht perfekt.

Ich empfehle dir als Anfänger eingehend, dich mit der Materie zu vertiefen. Es gibt so viel Anleitungen und Videos zu dem Thema.

Auch wenn du die Suche in diesem Forum nutzen würdest, würdest du schon viel finden. Du bist nicht der erste Anfänger der solche Fragen stellt.

Gruss
 
areiland

areiland

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Bild4/5 - Föhnständer - hier sind die Kanten nicbt schön geworden der Rest sieht gut aus ich verstehe aber nicht wieso das so ist.
Das sind vermutlich abgerundete Kanten, bzw stark abgeschrägte Bereiche gewesen. Und die kann der FDM Drucker halt nicht so einfach drucken, ohne dass man sie mit Stützen versieht. Bei zu grossen Überhängen druckt er nämlich in die Luft, was man in den beiden letzten Bildern auch eindeutig erkennen kann. Hier hätten Stützen hingehört, damit das funktioniert hätte.
 
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Digibike

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Zu deiner ungleichen Fläche bei dem Zylinderboden: Der Drucker drückt das Material aus der Düse gegen das Druckbett. Dadurch "verzahnt" es sich mit der Druckplatte, um Haftung zu erzeugen. Gleichzeitig wird die Runde Raupe (die Düse ist ja ein rundes Loch...) Platt gedrückt. Wenn der Abstand überall gleich groß ist, und die Menge immer die gleiche ist, wird es überall gleich stark "Platt" gedrückt. Damit entsteht eine Homogene Fläche. Das ist hier nicht ganz der Fall, also liegt der Verdacht nahe, daß hier eine leichte Schräglage des Druckbettes vorliegt - sei es durch verzogene Druckplatte, sei es, weil zwischen Heizbett und Druckplatte sich Kunststoffkrümmelchen "verirrt" haben, oder das schlicht das Bett nicht 100%ig Parallel zur Düse ist.
Die Stufen sind, je nach Auflösung mehr oder minder stark ausgeprägt. Je niedriger die Schichthöhe, desto mehr Druckzeit, aber auch feiner die Z-Auflösung. Gleichzeitig sinkt der Versatz bei Schrägen Überhängen, was bei deinen letzten beiden Bildern das große Problem ist. Je niedriger die Schichthöhe, desto weniger weit muß die Raupe bei jedem Layer nach außen verlagert werden. Man kann das auch noch weiter optimieren, diesbezüglich, in dem man die Ausrichtung von "von außen nach Innen" auf "von Innen nach außen" umstellt. Damit wird im Prinzip die nächste Raupe nicht "frei" außen auf dem Überhang-Rest, abgelegt, sondern zuerst die innere, die dann komplette Auflage hat und die äußere hat dann zwar immer noch nur den Rest Überhang, um abgelegt zu werden, aber wird gleichzeitig auch gegen die Innere Verpresst und hat damit deutlich mehr Haftung: Nachteil ist dabei aber, daß die Genauigkeit eventuell schlechter wird - das Material wird beim Verpressen auch mehr nach außen verpresst - außen heißt nicht zwangsläufig Außen vom Modell, sondern außen im Sinne von Abschluß-Perimeter - bei Bohrung ist diese z.b. Innen, weil das für den Slicer die äußeren Perimeter des dazwischen liegenden Infills sind - von dem geht das nämlich aus, nicht von den äußeren Dimensionen des Modells. Niedrigere Layerhöhen haben übrigens auch Einfluß auf die Durchflussmenge pro Sekunde - eigentlich logisch, wenn ich 20 mm pro Sekunde fahre, kommt, bei gleicher Düsengröße, bei 0,1 mm deutlich weniger Material pro Sekunde raus, wie bei 0,2 mm Layerhöhe. Damit bekommt das Material massiv mehr Hitze ab. Kann unerwünschte Nebeneffekte, wie Verbranntes Material, Verstopfte Düsen, wenn sich der "Ruß" von der Düsenwand löst und aber nicht mehr aus der Öffnung raus kann - wird ja nicht mehr "flüssig", oder Chemisch "aufgecrackt" durch das "verköcheln". Also, bei niedrigeren Layerhöhen mußt du auch die Temperatur im Blick haben. Kälter kann man aber nicht unbedingt und nicht immer - Layerhaftung und Pastösität, um es überhaupt extruieren zu können, begrenzen das recht "hart". da mußt du die "Temperatur" anders regeln, in dem du den Volumenstrom wieder erhöhst - sprich, schneller drucken, wenn du niedrigere Layer druckst. Was auch noch helfen würde, wäre mehr Bauteillüfter, den schaltet man aber standardmäßig in Druckbettnähe ab. Man verbessert Überhänge zwar drastisch, kühlt aber das Druckbett massivst mit ab, was Schrumpfungen durch abkühlen auslöst - und dann bekommst du schnell und gern Warping oder gleich komplette Ablösungen vom Druckbett und damit Fehldrucke...

Gruß, Digibike
 

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